sagen:satc083
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| Rudolstädter Vaterlandsfeind 1811, S. 43. | Rudolstädter Vaterlandsfeind 1811, S. 43. | ||
| - | Der Teufel hatte einmal eine Seele geholt, deren Besitz ihm sehr theuer zu stehen gekommen war, da der Eigenthümer überaus harte Bedingungen gestellt hatte. Vom langen Fluge ermüdet, läßt er sich auf dem schönen Felde bei der Stadt Ilm nieder, um ein wenig auszuruhen; die Seele aber wickelt er sorgsam in seinen ungeheuern Mantel ein und legt sie neben sich. Während er nun so daliegt im tiefen Schlafe und schnarcht, kommt ein Dieb des Weges daher und wickelt den Mantel auseinander, | + | Der [[wesen:Teufel]] hatte einmal eine Seele geholt, deren Besitz ihm sehr theuer zu stehen gekommen war, da der Eigenthümer überaus harte Bedingungen gestellt hatte. Vom langen Fluge ermüdet, läßt er sich auf dem schönen Felde bei der [[geo: |
| Als nachher der Teufel wieder erwacht und seine Beute entronnen sieht, breitet er sogleich seinen unermeßlichen Mantel über die ganze Ebene aus und greift unter dieser Decke wie ein Krebsfänger jeden Wachholderbusch durch, durchsucht jede Steinrutsche, | Als nachher der Teufel wieder erwacht und seine Beute entronnen sieht, breitet er sogleich seinen unermeßlichen Mantel über die ganze Ebene aus und greift unter dieser Decke wie ein Krebsfänger jeden Wachholderbusch durch, durchsucht jede Steinrutsche, | ||
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