sagen:satc076
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| - | Zwei Brüder, Eberhard und Adolf , Grafen von Altena und Mark, kamen aus unerheblicher Ursache mit dem Herzog von Brabant und den Grafen von Löwen und Brabant in Feindseligkeit. Sie machten wider ihre Gegner mit dem Herzog von Limburg ein Bündniß, doch war das Recht nicht auf ihrer Seite. In dem Kampfe wurde viel Blut vergoßen. Das geschah um's Jahr 1126. Der Graf Eberhard empfand über sein Unrecht bald heftige Gewissensbiße. Er ging aus der Schlacht als ein reuiger Mann und kehrte nicht wieder nach Hause zurück, verbarg seinen vornehmen Stand und irrte als Büßender in der Fremde umher. Um sich ganz vor dem Herrn zu erniedrigen und Vergebung seiner schweren Sünde zu erlangen, wurde er in Frankreich in der Champagne sogar Schweinehüter. Ein Zufall aber führte zur Entdeckung seines Standes und Namens und der Abt der Cistercienserabtei Morimond (Morimunt) veranlaßte den Grafen in sein Kloster zu treten. So wurde der Graf Eberhard ein gottesfürchtiger und glaubenseifriger Cisterciensermönch , dem das Klosterleben bald so sehr gefiel, daß er aufbrach, um in seinem Vaterlande und in den Besitzungen seiner Verwandten Klöster seines Ordens zu errichten. | + | Zwei Brüder, |
| - | Eberhard kam auch nach [[geo: | + | Eberhard kam auch nach [[geo:georgenthal|Asolverod]], |
| Noch zeigt man den Berg, auf welchem der erste Bau gestanden hat. Er liegt westlich vom Georgenthale und man gelangt dahin durch den Erfurter Grund; nicht weit davon steht nach Norden zu der Kandelaber, wo nach der Sage [[vip: | Noch zeigt man den Berg, auf welchem der erste Bau gestanden hat. Er liegt westlich vom Georgenthale und man gelangt dahin durch den Erfurter Grund; nicht weit davon steht nach Norden zu der Kandelaber, wo nach der Sage [[vip: | ||
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