sagen:sat337
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| - | In einem fernen Kloster zu Thüringen lebte vor Zeiten eine Nonne, Ursel geheissen, die störte mit ihrem heulenden Gesang noch bei Lebzeiten den Chor; daher nannte man sie Tut-Ursel. Noch ärger wurde es nach ihrem Tode, denn von elf Uhr Abends steckte sie den Kopf durch ein Loch des Kirchthurmes und tutete kläglich und alle Morgen um vier Uhr stimmte fie ungerufen in den Gesang der Schwestern. Einige Tage ertrugen sie es; den dritten Morgen aber sagte eine voll Angst leise zu ihrer Nachbarin: "das ist gewiss die Ursel!" | + | In einem fernen Kloster zu [[land:Thüringen]] lebte vor Zeiten eine Nonne, Ursel geheissen, die störte mit ihrem heulenden Gesang noch bei Lebzeiten den Chor; daher nannte man sie Tut-Ursel. Noch ärger wurde es nach ihrem Tode, denn von elf Uhr Abends steckte sie den Kopf durch ein Loch des Kirchthurmes und tutete kläglich und alle Morgen um vier Uhr stimmte fie ungerufen in den Gesang der Schwestern. Einige Tage ertrugen sie es; den dritten Morgen aber sagte eine voll Angst leise zu ihrer Nachbarin: "das ist gewiss die Ursel!" |
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