sagen:sat183
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| - | Die Markgräfin Pauline unternahm eine Reise nach [[geo: | + | Die Markgräfin Pauline unternahm eine Reise nach [[geo: |
| In der Nacht, die sie in der engen Hütte zubringt, träumt Pauline, sie bete vor einem hölzernen Altare und eine Stimme rufe ihr zu: „hier wirst du ruhen!" | In der Nacht, die sie in der engen Hütte zubringt, träumt Pauline, sie bete vor einem hölzernen Altare und eine Stimme rufe ihr zu: „hier wirst du ruhen!" | ||
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| Als nun die Kirche bis auf den Altar fertig war, befahl Pauline einen solchen, jedoch nicht von Erde, Stein oder Holz zu fertigen. Dieses brachte der Köhler, in dessen Hütte Pauline jenen merkwürdigen Traum gehabt hatte, dadurch zu Stande, dass er einen starken Eichenstamm verkohlte und ihm einen solchen Glanz gab, dass Niemand errathen konnte, woraus er gearbeitet war. Auch der Ueberzug des Altars, welcher gleichfalls weder von Holz, noch von Stein, noch von Erde sein sollte, stellte der erfindsame Köhler aus einem zierlich gegerbten Kalbfell her. Auf diesen Altar stellte Pauline das Crucifix, vor welchem sie einst bei der Köhlerhütte gebetet hatte; den Köhler aber ernannte sie zum Aufseher über Küche und Keller. | Als nun die Kirche bis auf den Altar fertig war, befahl Pauline einen solchen, jedoch nicht von Erde, Stein oder Holz zu fertigen. Dieses brachte der Köhler, in dessen Hütte Pauline jenen merkwürdigen Traum gehabt hatte, dadurch zu Stande, dass er einen starken Eichenstamm verkohlte und ihm einen solchen Glanz gab, dass Niemand errathen konnte, woraus er gearbeitet war. Auch der Ueberzug des Altars, welcher gleichfalls weder von Holz, noch von Stein, noch von Erde sein sollte, stellte der erfindsame Köhler aus einem zierlich gegerbten Kalbfell her. Auf diesen Altar stellte Pauline das Crucifix, vor welchem sie einst bei der Köhlerhütte gebetet hatte; den Köhler aber ernannte sie zum Aufseher über Küche und Keller. | ||
| - | Während der Vorbereitung zur feierlichen Einweihung des Klosters und der Kirche wollte Pauline nach dem Kloster Hirschau in Schwaben reisen, den zum Abte erwählten Pater Gerung und eine Anzahl Mönche abzuholen. Sie hatte aber auf dieser Reise das Unglück vom Pferde zu fallen, einen Arm zu brechen und an diesem Armbruch zu sterben. Ihr Leichnam wurde in das von ihr gestiftete Kloster gebracht und in der Kirche vor dem Altare des heiligen Kreuzes beigesetzt. | + | Während der Vorbereitung zur feierlichen Einweihung des Klosters und der Kirche wollte Pauline nach dem [[kirche: |
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