sagen:sat145
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| „ein Knäblein von sieben Jahren\\ | „ein Knäblein von sieben Jahren\\ | ||
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| Aber schon seit langer Zeit hat sich die Jungfer nicht sehen lassen; die Leute meinen sie habe ihre Erlösung gefunden. | Aber schon seit langer Zeit hat sich die Jungfer nicht sehen lassen; die Leute meinen sie habe ihre Erlösung gefunden. | ||
| - | Man erzählt die Sage von der [[wesen: | + | Man erzählt die Sage von der weissen Jungfer in Broterode auch so. In dem alten Schlosse auf dem Burgberge wohnte eine Gräfin, die gar stolz und heftigen Gemüths war. Sie hatte eine Zofe, welche ihr jeden Morgen das Haar zu strählen hatte. Dieser Strählerin ging jeder Wunsch, den sie lebhaft und nachdrucksvoll aussprach, sogleich in Erfüllung. Nun geschah es eines Morgens, dass sie ihre Herrin beim Strählen der Haare ein wenig rupfte und zupfte, wofür diese sehr in Unmuth und Zorn gerieth und der Dienerin allerlei böse und harte Worte sagte, welche diese wiederum so erbitterten, |
| Auch dieses Wunsches Erfüllung ist ihr zu Theil geworden. Und so darf sie alle sieben Jahre sich sehen lassen und selber auch sehen, wie es auf der Oberwelt zugeht. | Auch dieses Wunsches Erfüllung ist ihr zu Theil geworden. Und so darf sie alle sieben Jahre sich sehen lassen und selber auch sehen, wie es auf der Oberwelt zugeht. | ||
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