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sagen:sagenundvolksmaehrchen45

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 Kaum senkten sich die Schatten nieder, als der höllische Baumeister sein Werk begann. Er thürmte Felsen auf Felsen, die ihm seine Helfershelfer vom Brocken herüber warfen, und siehe – die Mühle stand in wenigen Viertelstunden da. Groß und dauerhaft war das Werk, für eine Ewigkeit fest genug. Da ging er zum Müller hinab, um ihn hinzuführen, das Werk zu zeigen, und es seiner Prüfung zu unterwerfen. Zitternd und von Angst erfüllt, folgte ihm dieser.  Kaum senkten sich die Schatten nieder, als der höllische Baumeister sein Werk begann. Er thürmte Felsen auf Felsen, die ihm seine Helfershelfer vom Brocken herüber warfen, und siehe – die Mühle stand in wenigen Viertelstunden da. Groß und dauerhaft war das Werk, für eine Ewigkeit fest genug. Da ging er zum Müller hinab, um ihn hinzuführen, das Werk zu zeigen, und es seiner Prüfung zu unterwerfen. Zitternd und von Angst erfüllt, folgte ihm dieser. 
  
-Es war eine finstere Sommernacht; die Winde sausten in den Wipfeln der hohen Eichen und Tannen, den Himmel überzogen schwarze Regenwolken, Blitze durchleuchteten die dunkeln Wassermassen, doppelt und dreifach krachte der Donner in den tiefen Thälern, die Erde bebte, und unserm [[typ:Müller]] das Herz. Gern wäre er umgekehrt, gern mit dem väterlichen Erbe jetzt zufrieden gewesen, allein zu spät war seine Reue. Nur die Hoffnung stärkte ihn, irgend einen Fehler an dem Bau zu entdecken. Aber wie erstarrte er, als eine vollkommen eingerichtete Windmühle vor ihm stand, deren mächtige Flügel sich langsam herumwälzten.+Es war eine finstere Sommernacht; die Winde sausten in den Wipfeln der hohen Eichen und Tannen, den Himmel überzogen schwarze Regenwolken, Blitze durchleuchteten die dunkeln Wassermassen, doppelt und dreifach krachte der Donner in den tiefen Thälern, die Erde bebte, und unserm Müller das Herz. Gern wäre er umgekehrt, gern mit dem väterlichen Erbe jetzt zufrieden gewesen, allein zu spät war seine Reue. Nur die Hoffnung stärkte ihn, irgend einen Fehler an dem Bau zu entdecken. Aber wie erstarrte er, als eine vollkommen eingerichtete Windmühle vor ihm stand, deren mächtige Flügel sich langsam herumwälzten.
  
 Mit selbstzufriednem Hohngelächter fragte ihn der Teufel: „ob er etwas daran auszusetzen habe?“ Mit selbstzufriednem Hohngelächter fragte ihn der Teufel: „ob er etwas daran auszusetzen habe?“
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 Zwar läugnete der Geschwänzte die große Nothwendigkeit des Steines lange; da aber der Müller darauf beharrte, daß er noch eingesetzt werde, so verstand sich endlich jener dazu. Zwar läugnete der Geschwänzte die große Nothwendigkeit des Steines lange; da aber der Müller darauf beharrte, daß er noch eingesetzt werde, so verstand sich endlich jener dazu.
  
-Schon schwebte er in der Luft mit dem fehlenden Steine, siehe, da krähte unten auf der Mühle der Hahn.+Schon schwebte er in der Luft mit dem fehlenden Steine, siehe, da [[ding:hahnenschrei|krähte]] unten auf der Mühle der Hahn.
  
 „Halt!“ schrie der Müller nochmals, „wir sind quitt!“ und fort lief er, seiner alten Wohnung zu. „Halt!“ schrie der Müller nochmals, „wir sind quitt!“ und fort lief er, seiner alten Wohnung zu.
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-{{tag>sagen friedrichgottschalck sagenundvolksmaehrchen harz ballenstedt teufel mühle müller hahn pakt gewitter erbe baumeister v2}}+{{tag>sagen friedrichgottschalck sagenundvolksmaehrchen harz ballenstedt teufel windmühle müller hahnenschrei pakt gewitter erbe baumeister v2}}
sagen/sagenundvolksmaehrchen45.1706897403.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)