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sagen:sagenundvolksmaehrchen09

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 +> Sage des Monats September 2024
  
 ====== Graf Helias von Cleve und Jungfer Beatricia ====== ====== Graf Helias von Cleve und Jungfer Beatricia ======
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 In [[geo:Rom]] war im Jahre nach Christi Geburt 709 ein edler streitbarer Mann, der hieß Dietrich von dem Geschlechte der Ursine. Dem gab der Kaiser Justinian, mit Zustimmung des Königs in Frankreich, [[vip:childerichi|Childerich]], ein Land zu Erb und zu eigen, nämlich das Land Cleve. Auch gab er ihm die kaiserliche Burg in Nymwegen ein, sie zu beschützen und zu vertheidigen. In [[geo:Rom]] war im Jahre nach Christi Geburt 709 ein edler streitbarer Mann, der hieß Dietrich von dem Geschlechte der Ursine. Dem gab der Kaiser Justinian, mit Zustimmung des Königs in Frankreich, [[vip:childerichi|Childerich]], ein Land zu Erb und zu eigen, nämlich das Land Cleve. Auch gab er ihm die kaiserliche Burg in Nymwegen ein, sie zu beschützen und zu vertheidigen.
  
-Als Dietrich nun so zu Nymwegen wohnte, baute er eine Festung in Westsachsen auf dem Anger, die hieß hernach [[geo:kleve|Cleve]], und Dietrich nannte sich Herr von Cleve. Fünf Jahre und fünf Tage regierte er nur, aber wohl, und tapfer stritt er gegen die [[volk:Sachsen]] bis an seinen Tod. Er hinterließ nur eine Tochter, die hieß Beatricia. Diese ward Erbin, und nannte sich Gräfin von Cleve.+Als Dietrich nun so zu Nymwegen wohnte, baute er eine Festung in Westsachsen auf dem Anger, die hieß hernach [[geo:kleve|Cleve]], und Dietrich nannte sich Herr von Cleve. Fünf Jahre und fünf Tage regierte er nur, aber wohl, und tapfer stritt er gegen die [[volk:sachsenvolk|Sachsen]] bis an seinen Tod. Er hinterließ nur eine Tochter, die hieß Beatricia. Diese ward Erbin, und nannte sich Gräfin von Cleve.
  
 Aber ihr Land ward bald voll von Räubern, die es plünderten und verheerten; denn sie war zu schwach, es davon zu säubern. Darüber betrübte sie sich sehr, und war traurig, daß ihre armen Leute so geplagt wurden. Aber ihr Land ward bald voll von Räubern, die es plünderten und verheerten; denn sie war zu schwach, es davon zu säubern. Darüber betrübte sie sich sehr, und war traurig, daß ihre armen Leute so geplagt wurden.
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 //Quellen://  //Quellen:// 
   * //[[autor:FriedrichGottschalck|Friedrich Gottschalck]]: [[buch:sagenundvolksmährchen|Die Sagen und Volksmährchen der Deutschen]], Halle, bei Hemmerde und Schwetschke. 1814, Seite 51; //   * //[[autor:FriedrichGottschalck|Friedrich Gottschalck]]: [[buch:sagenundvolksmährchen|Die Sagen und Volksmährchen der Deutschen]], Halle, bei Hemmerde und Schwetschke. 1814, Seite 51; //
-  * //[[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Gottschalck_Sagen_und_Volksmaehrchen_der_Deutschen.pdf/90&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
  
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-{{tag>sagen FriedrichGottschalck sagenundvolksmährchen kleve 737 childerichi räuber schwan schipp ritter geburt voncleve rhein traum schweigen}}+{{tag>sagen FriedrichGottschalck sagenundvolksmährchen kleve 737 childerichi sachsenvolk räuber schwan schipp ritter geburt voncleve rhein traum schweigen monat 2024 v2}}
  
  
sagen/sagenundvolksmaehrchen09.1706563087.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)