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sagen:sagenschwaben396

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 +====== Der Herzog Ulrich vor Bretten ======
  
 +    Eine mündliche Überlieferung aus Bretten
 +
 +Als der Herzog Ulrich von Württemberg im Jahr 1504 [[geo:Bretten]] belagerte, machten die Bürger einen glücklichen Ausfall. Bei der Flucht der Württemberger war der Nagel am Rad eines Kanonenwagens verloren gegangen. Damit nun aber das Rad nicht ab­laufen möge, steckte ein getreuer Schwabe seinen Finger hinein, der ihm nun alsbald abgedreht wurde. Da rief er:
 +
 +Au weih, au weih!\\
 +Nach Bretta komm i nimme meih.\\
 +
 +Früher soll diese Geschichte am alten Rathaus in Bretten angemalt gewesen sein.
  
 //Quelle: [[buch:sagenschwaben|Deutsche Sagen, Sitten und Gebräuche aus Schwaben]], gesammelt von [[autor:ernstmeier|Dr. Ernst Meier]], Stuttgart, Verlag der J. B. Metzler'schen Buchhandlung, 1852// //Quelle: [[buch:sagenschwaben|Deutsche Sagen, Sitten und Gebräuche aus Schwaben]], gesammelt von [[autor:ernstmeier|Dr. Ernst Meier]], Stuttgart, Verlag der J. B. Metzler'schen Buchhandlung, 1852//
  
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sagen/sagenschwaben396.1738848237.txt.gz · Zuletzt geändert: von ewusch