sagen:sagenschwaben316c
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| + | ====== Sagen vom Hohenstaufen 3.Sage ====== | ||
| + | Mündliche Überlieferungen aus Göppingen und Hohenstaufen | ||
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| + | Nach Hohenstaufen kamen früher, besonders in der Adventszeit, | ||
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| + | Es waren freundliche Geister, die ruhig an den Menschen vorüberzogen und niemanden etwas zuleide taten. Seitdem man aber einen Steinbruch dort angelegt und den Tanzring zerstört hat, sieht man die Geister nicht mehr. | ||
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| + | Eigentlich nannte man diese Geister der Rechberger Grafen und der Staufen »Höllengeister« oder »Höllenlichter«. Nur um die Kinder nicht »fürchtig« zu machen, sagte man diesen, es seien »Scheinlichter«. Zuweilen kamen übrigens diese Lichter von Hohenstaufen, | ||
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| + | Erusius in seiner schwäbischen Chronik schreibt: Von dem Schloss Rechberg geht die Rede, dass wenn ein Donnerwetter sei und drei kleine blaue Lichtlein allda gesehen werden, so habe man nichts vom Wetter zu befürchten. | ||
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