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sagen:sagenschwaben258d

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 +====== Im Mondschein soll man nicht arbeiten 4.Sage ======
  
 +    Eine mündliche Überlieferung aus Pfullingen
 +
 +In Pfullingen spann einmal eine Frau noch um Mitternacht bei Mondschein, um Öl zu sparen. Da trat ein nackter Mann herein und bot ihr den Hintern hin und sagte, dass sie ihn kratzen solle, was sie in der Angst denn auch tat. Darauf ging er fort. Die Frau begab sich dann zu Bett und erzählte noch ihrem Mann die Geschichte. In der folgenden Nacht blieb der Mann auf, nm zu sehen, was geschehen würde, und hechelte Flachs beim Mondschein.
 +
 +Da erschien wieder der nackte Mann. Als er aber seinen Hintern herhielt, um sich kratzen zu lassen, da nahm der andere die Hechel in die Hand und kratzte ihn damit recht ordentlich, worauf der nackte Mann fortgegangen und nicht wieder gekommen ist.
  
 //Quelle: [[buch:sagenschwaben|Deutsche Sagen, Sitten und Gebräuche aus Schwaben]], gesammelt von [[autor:ernstmeier|Dr. Ernst Meier]], Stuttgart, Verlag der J. B. Metzler'schen Buchhandlung, 1852// //Quelle: [[buch:sagenschwaben|Deutsche Sagen, Sitten und Gebräuche aus Schwaben]], gesammelt von [[autor:ernstmeier|Dr. Ernst Meier]], Stuttgart, Verlag der J. B. Metzler'schen Buchhandlung, 1852//
  
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