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sagen:sagenschwaben028

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 +====== Das versunkene Schloss bei Waldhausen ======
  
 +    Mündliche Überlieferung aus dem katholischen Neuhausen
 +
 +Zwischen Denkendorf und Unterensingen ist ein Platz, der Waldhausen heißt. Hier soll ein Schloss mit unendlichen Schätzen versunken sein. Die Schätze liegen in einer Truhe und werden von einem schwarzen Pudel gehütet. Auch zwei weiße Fräulein gehen dabei um und haben sich schon öfters sehen lassen.
 +
 +Die Wolfschluger, unter denen es mehrere »Teufelsbanner« gibt, hatten einmal im Sinn, die Fräulein zu erlösen und den Schatz zu heben. Es gelang ihnen auch bereits, die Truhe mit dem Geld heraufzubeschwören. Da entstand aber plötzlich ein so fürchterliches Getös und Gebraus, als ob alle Teufel los wären, worauf die Wolfschluger eilig davon sprangen. Nur ein Einziger, der harthörig war, blieb am Platz und erzählte nachher den Übrigen, wie die Geldtruhe wieder in die Erde gesunken sei.
  
 //Quelle: [[buch:sagenschwaben|Deutsche Sagen, Sitten und Gebräuche aus Schwaben]], gesammelt von [[autor:ernstmeier|Dr. Ernst Meier]], Stuttgart, Verlag der J. B. Metzler'schen Buchhandlung, 1852// //Quelle: [[buch:sagenschwaben|Deutsche Sagen, Sitten und Gebräuche aus Schwaben]], gesammelt von [[autor:ernstmeier|Dr. Ernst Meier]], Stuttgart, Verlag der J. B. Metzler'schen Buchhandlung, 1852//
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