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sagen:sagenpotsdam16

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 Im Jahre 1539 trat darauf [[vip:joachimiibrandenburg|Kurfürst Joachim II.]] öffentlich zur evangelischen Religion über; kurz vorher hielt er sich lange in dem Schlosse am Kiez auf, das er auch noch späterhin oft zu besuchen pflegte, um Zwiesprache zu halten mit der unbekannten Frau, – oder auch vielleicht nur um der Jagd wegen; denn von der Dame wollte überhaupt keiner seiner Hofleute etwas wissen, und wenn die Bewohner des alten Schlosses späterhin und noch jetzt zuweilen in den dunkelen Gängen zu nächtlicher Weile eine hohe Gestalt haben dahin schweben gesehen, geräuschlos durch die verschlossenen Thüren, hat sie gewiß die Furcht getäuscht. Im Jahre 1539 trat darauf [[vip:joachimiibrandenburg|Kurfürst Joachim II.]] öffentlich zur evangelischen Religion über; kurz vorher hielt er sich lange in dem Schlosse am Kiez auf, das er auch noch späterhin oft zu besuchen pflegte, um Zwiesprache zu halten mit der unbekannten Frau, – oder auch vielleicht nur um der Jagd wegen; denn von der Dame wollte überhaupt keiner seiner Hofleute etwas wissen, und wenn die Bewohner des alten Schlosses späterhin und noch jetzt zuweilen in den dunkelen Gängen zu nächtlicher Weile eine hohe Gestalt haben dahin schweben gesehen, geräuschlos durch die verschlossenen Thüren, hat sie gewiß die Furcht getäuscht.
  
-Zwanzig Jahre darauf brannte Potsdam sammt seiner Kirche und dem Rathhause ab, und nur das Jagdschloß im Eichenwalde beim Kiez blieb von den Gebäuden der damaligen Zeit übrig, wurde aber später vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm nach dem Wunsche seiner frommen Gemahlinn, zu einem Wittwenhause eingerichtet. Erst vor drei Jahren wurden die alten Wände eingerissen, doch steht das neu aufgebaute Predigerwittwen – Haus in der breiten Straße ganz auf den Grundmauern, welche Joachim II. um die hohe Eiche hatte aufführen lassen, unter welcher Anna zuerst den Honigsucher sah.+Zwanzig Jahre darauf brannte Potsdam sammt seiner Kirche und dem Rathhause ab, und nur das Jagdschloß im Eichenwalde beim Kiez blieb von den Gebäuden der damaligen Zeit übrig, wurde aber später vom [[vip:friedrichwilhelmbrandenburg|Kurfürsten Friedrich Wilhelm]] nach dem Wunsche seiner frommen Gemahlinn, zu einem Wittwenhause eingerichtet. Erst vor drei Jahren wurden die alten Wände eingerissen, doch steht das neu aufgebaute Predigerwittwen – Haus in der breiten Straße ganz auf den Grundmauern, welche Joachim II. um die hohe Eiche hatte aufführen lassen, unter welcher Anna zuerst den Honigsucher sah.
  
 //Quelle: [[autor:karlvonreinhard|Karl v. Reinhard]], [[buch:sagenpotsdam|Sagen und Mährchen aus Potsdams Vorzeit]], Potsdam 1841, Verlag der Stuhrschen Buchhandlung// //Quelle: [[autor:karlvonreinhard|Karl v. Reinhard]], [[buch:sagenpotsdam|Sagen und Mährchen aus Potsdams Vorzeit]], Potsdam 1841, Verlag der Stuhrschen Buchhandlung//
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sagen/sagenpotsdam16.1706800837.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)