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sagen:sagenpotsdam05

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 ====== Die Kirche im Walde ====== ====== Die Kirche im Walde ======
  
-Nach langen Kämpfen waren gegen das Ende des zehnten Jahrhunderts die [[volk:sorben|Wenden]] an der [[region:Havel]] unter der Regierung [[vip:ottoiii|Otto III.]] wieder von den Sachsen bezwungen worden. Otto, fast noch ein Knabe, schenkte den Potsdamer Werder seiner Tante Mathildis, Äbtissinn von [[geo:Quedlinburg]], welche bis zu ihrem Tode im Jahre 999 im Besitze desselben blieb, dann aber bemächtigten sich die Wenden dieser Gegend wieder.+Nach langen Kämpfen waren gegen das Ende des zehnten Jahrhunderts die [[volk:sorben|Wenden]] an der [[region:Havel]] unter der Regierung [[vip:ottoiiihrr|Otto III.]] wieder von den Sachsen bezwungen worden. Otto, fast noch ein Knabe, schenkte den Potsdamer Werder seiner Tante Mathildis, Äbtissinn von [[geo:Quedlinburg]], welche bis zu ihrem Tode im Jahre 999 im Besitze desselben blieb, dann aber bemächtigten sich die Wenden dieser Gegend wieder.
  
 Da, wo jetzt der freundliche klare Wasserspiegel des Heiligen Sees glänzt, zog sich damals nur eine vielfach gewundene Bruchwiese durch den dunklen Eichenwald bis an die Mauer des kleinen Städtchens [[geo:Potsdam]], welches einen Theil der jetzigen Burgstraße und des alten Markts einnahm. Auf einem flachen Hügel in der Wiese, fast in der Mitte zwischen den Punkten, wo jetzt das Marmor - Palais und die Bibliothek stehen, hatte die fromme Mathildis eine Kapelle erbauen lassen und ihr ein [[ding:marienbild|Muttergottesbild]] verehrt, deren Schleier sie selbst mit ihren Frauen stickte. Da, wo jetzt der freundliche klare Wasserspiegel des Heiligen Sees glänzt, zog sich damals nur eine vielfach gewundene Bruchwiese durch den dunklen Eichenwald bis an die Mauer des kleinen Städtchens [[geo:Potsdam]], welches einen Theil der jetzigen Burgstraße und des alten Markts einnahm. Auf einem flachen Hügel in der Wiese, fast in der Mitte zwischen den Punkten, wo jetzt das Marmor - Palais und die Bibliothek stehen, hatte die fromme Mathildis eine Kapelle erbauen lassen und ihr ein [[ding:marienbild|Muttergottesbild]] verehrt, deren Schleier sie selbst mit ihren Frauen stickte.
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 //Quelle: [[autor:karlvonreinhard|Karl v. Reinhard]], [[buch:sagenpotsdam|Sagen und Mährchen aus Potsdams Vorzeit]], Potsdam 1841, Verlag der Stuhrschen Buchhandlung// //Quelle: [[autor:karlvonreinhard|Karl v. Reinhard]], [[buch:sagenpotsdam|Sagen und Mährchen aus Potsdams Vorzeit]], Potsdam 1841, Verlag der Stuhrschen Buchhandlung//
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-{{tag>sagen karlvonreinhard sagenpotsdam potsdam markbrandenburg pfingsten kirche ottoiii havel glocke mette Reliquie v2}}+{{tag>sagen karlvonreinhard sagenpotsdam potsdam markbrandenburg pfingsten kirche ottoiiihrr havel glocke mette Reliquie v2}}
sagen/sagenpotsdam05.1706869992.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)