sagen:sagenlegendeneifel1-16
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| + | ====== Die glühenden Kohlen ====== | ||
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| + | Einst hatten beide die Roratemesse((Anmerkung Sagenwiki: Rorate ist der Beginn (das Incipit) verschiedener gottesdienstlicher Gesänge und Gebete der römisch-katholischen Kirche in der Adventszeit.)) besucht. Während der Hausherr etwas länger im Gebet verweilte und dann noch einige Geschäfte erledigte, eilte die treue und fleißige Magd etwas früher nach Hause, um das Mittagessen zu bereiten. Als sie in gewohnter Weise Feuer machen wollte, fand sie alle Kohlen erloschen. Da ging sie mit der Kohlenpfanne rasch zur Klosterküche, | ||
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| + | Unterdessen kam der Hausherr aus der Kirche zurück. Das Essen aber war noch nicht bereitet und der Herd noch schwarz und kalt. Die Magd erzählte ihm alles und wunderte sich, dass sie trotz der vielen Kohlen kein Feuer bekomme. Als nun beide prüfend nach dem Herd schauten, fanden sie in freudigem Erstaunen einen Haufen Goldes darauf liegen. Sie dankten Gott für den Reichtum, den er ihnen gewährt hatte, machten den Armen und dem Kloster namhafte Geschenke und schlossen bald darauf in der Franziskanerkirche den ehelichen Bund. | ||
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sagen/sagenlegendeneifel1-16.1689579935.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
