sagen:sagenlegendeneifel1-04
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| + | ====== Die Gefangenen von Altenahr ====== | ||
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| + | Zwar hatten sie die Hoffnung auf Befreiung aufgegeben; es schien, als müssten sie in dem Gefängnis ihr letztes Stündlein erwarten. Niedergeschlagen und der Verzweiflung nahe verlebten sie einen Tag um den anderen. Overstolz hatte noch am meisten Zuversicht und Lebensmut und versuchte nach Kräften seine Leidensgenossen aufzuheitern. Um ihnen etwas Abwechselung und Zeitvertreib zu bieten, hatte er eine Maus gezähmt, und das muntere und zutrauliche Tierchen bereitete ihnen manche Kurzweil und verscheuchte Sorge und Gram vorübergehend aus ihrem Herzen. Eines Tages aber entschlüpfte die Maus in ein Loch. Mit den Händen grub Overstolz nach der Maus. Er hatte nicht lange gearbeitet, als er auf einen Meißel und eine scharfe Feile stieß. Die Gefangenen erblickten darin wertvolle Hilfsmittel, | ||
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| + | Kaum hatten sie sich etwas gestärkt, als ein Fremder zu ihnen eintrat, der sie kannte und zu ihnen sprach: »An diesem Ort seid ihr nicht sicher. Folgt mir, dann seid ihr gut aufgehoben.« Das sagte er nur, um sie in seine Gewalt zu bringen, denn er wollte sie verraten. | ||
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| + | Ahnungslos folgten sie dem Fremden, der sie dem Richter Alef von Remagen überließ. Doch dieser hatte Erbarmen mit den Flüchtlingen, | ||
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sagen/sagenlegendeneifel1-04.1711366904.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
