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sagen:sagenderlausitz056

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 ====== Der Miltitzer Frosch ====== ====== Der Miltitzer Frosch ======
  
-Bei [[geo:Miltitz]] in der Nähe der Gemeindesträucher wohnte einst der [[typ:Wassermann]] in einem tiefen Teich. Er kam oft ins Dorf. Die Leute fürchteten sich nicht vor ihm, weil er ihnen oft aus der Not half. Viele Jahre währte schon die Einigkeit und Freundschaft.+Bei [[geo:Miltitz]] in der Nähe der Gemeindesträucher wohnte einst der [[wesen:Wassermann]] in einem tiefen Teich. Er kam oft ins Dorf. Die Leute fürchteten sich nicht vor ihm, weil er ihnen oft aus der Not half. Viele Jahre währte schon die Einigkeit und Freundschaft.
  
 Nun wohnte im Dorf ein reicher Bauer, der ein rechter Trinker war. Weil er im Dorfgasthaus keine Freunde fand, ging er immer nach [[geo:Nebelschütz]]. Dort hockte er oft den ganzen Abend. Dann mußte er nachts auf einem gefährlichen Fußweg nach Hause trotten. Weil er sehr furchtsam war, bat er immer jemanden, mit ihm zu gehen. Einmal fand sich kein Begleiter, und so mußte sich der Bauer allein auf den Weg machen. Als er zu den Saratschen kam, bemerkte er plötzlich, daß da jemand lag. Erschrocken fragte er: »Wer ist da?“ - „Ich“ antwortete eine bekannte Stimme; es war der Wassermann. »Wo warst du denn so lange, daß du so spät erst nach Hause willst?" fragte der Bauer. „Ich habe mich beim Fischen verspätet", gab der Wassermann zur Antwort. Darauf der Bauer: „Das trifft sich gut, da können wir miteinander gehen. Über die kleine Brücke ist es recht gefährlich. Ich nehme mir sonst immer einen Begleiter und gebe ihm dann zwei [[lex:Dreier]]. Aber heute abend fand sich niemand.« Nun wohnte im Dorf ein reicher Bauer, der ein rechter Trinker war. Weil er im Dorfgasthaus keine Freunde fand, ging er immer nach [[geo:Nebelschütz]]. Dort hockte er oft den ganzen Abend. Dann mußte er nachts auf einem gefährlichen Fußweg nach Hause trotten. Weil er sehr furchtsam war, bat er immer jemanden, mit ihm zu gehen. Einmal fand sich kein Begleiter, und so mußte sich der Bauer allein auf den Weg machen. Als er zu den Saratschen kam, bemerkte er plötzlich, daß da jemand lag. Erschrocken fragte er: »Wer ist da?“ - „Ich“ antwortete eine bekannte Stimme; es war der Wassermann. »Wo warst du denn so lange, daß du so spät erst nach Hause willst?" fragte der Bauer. „Ich habe mich beim Fischen verspätet", gab der Wassermann zur Antwort. Darauf der Bauer: „Das trifft sich gut, da können wir miteinander gehen. Über die kleine Brücke ist es recht gefährlich. Ich nehme mir sonst immer einen Begleiter und gebe ihm dann zwei [[lex:Dreier]]. Aber heute abend fand sich niemand.«
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 //Quelle: [[autor:erichkrawc|Erich Krawc]], [[buch:sagenderlausitz|„Sagen der Lausitz“]],  Domowina Verlag 1962;// //Quelle: [[autor:erichkrawc|Erich Krawc]], [[buch:sagenderlausitz|„Sagen der Lausitz“]],  Domowina Verlag 1962;//
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-{{tag>sagen erichkrawc sagenderlausitz oberlausitz wassermann Miltitz trinker brücke stein frosch hahn Nebelschütz}}+{{tag>sagen erichkrawc sagenderlausitz oberlausitz wassermann Miltitz trinker brücke stein frosch hahn Nebelschütz v2}}
  
sagen/sagenderlausitz056.1704972841.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)