sagen:sagenderlausitz056
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:sagenderlausitz056 [2024/01/10 08:19] – angelegt ewusch | sagen:sagenderlausitz056 [2025/01/30 17:57] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| [[sagen: | [[sagen: | ||
| **[[buch: | **[[buch: | ||
| - | [[sagen: | + | [[sagen: |
| + | ====== Der Miltitzer Frosch ====== | ||
| + | |||
| + | Bei [[geo: | ||
| + | |||
| + | Nun wohnte im Dorf ein reicher Bauer, der ein rechter Trinker war. Weil er im Dorfgasthaus keine Freunde fand, ging er immer nach [[geo: | ||
| + | |||
| + | Da sagte der Wassermann: »Gib mir auch zwei Dreier, und ich hole dich immer von Nebelschütz ab.« Damit war der Bauer zufrieden, und mehrere Jahre lang schaffte ihn der Wassermann jedesmal bis nach Miltitz. Aber der Bauer trank immer mehr, und sein Geld wurde immer weniger. Es langte manchmal kaum zum Bier, und er blieb dem Wassermann die Dreier schuldig. Das geschah einmal, zweimal, immer häufiger. Der Wassermann borgte zwar, wurde aber schließlich doch ungeduldig und verlangte sein Geld. Der Bauer vertröstete ihn und bat ihn, noch zu warten; er wollte alles bezahlen, wenn er wieder mehr Geld hätte. | ||
| + | |||
| + | Eines Nachts gingen beide wieder miteinander nach Miltitz, und der Bauer war ziemlich betrunken. Als sie schon über die Brücke waren und der Wassermann von neuem sein Geld einmahnte, wurde der Bauer wütend und begann, ihn zu beschimpfen. Der Wassermann, der nun auch erbost war, konnte dem Manne nichts anhaben, weil es kein Wasser in der Nähe gab. | ||
| + | |||
| + | So schwieg er und führte in noch bis zu den Gemeindesträuchern. Dort verschwand er, und der Betrunkene hörte bald ein wildes Gekicher. Jetzt wurde ihm unheimlich. Er fürchtete, daß ihn der Wassermann in die Wuhroda hineinziehen könnte. | ||
| + | |||
| + | Drum fing er an zu rennen und kam auch glücklida heim. Über Nacht vergaß er seine Angst. Aber als er am Morgen auf den Hof trat und aufs Feld fahren wollte, hörte er wieder das wilde Gekicher. Erschrocken suchte er festzustellen, | ||
| + | |||
| + | //Quelle: [[autor: | ||
| + | ---- | ||
| + | {{tag> | ||
sagen/sagenderlausitz056.1704871183.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
