sagen:sagenbuesching069h
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| - | ====== Der Kaiser | + | ====== Der verzauberte |
| - | In seinem verzauberten Zustande liebt der [[vip:friedrichbarbarossa|Kaiser]] Musik sehr. Mancher Hirt, der hier auf seiner | + | »Ein Bergmann, |
| - | Beim zweiten Murki kommt die Prinzessin mit Lichtern in der Hand auf sie zugetanzt, und ladet mit Mienen sie ein, ihr zu folgen. Der Berg öffnet sich, die ganze Gesellschaft zieht spielend ein. Essen und Trinken wird reichlich aufgetischt, | + | Dem Bergmann eiste es über den ganzen Körper; doch der Mönch sprach ihm so tröstlich zu, daß er ganz freudig mitging, und ihm versprach, keinen Laut hören |
| - | Ehrenthalber nimmt ihn ein jeder an, als sie aber wieder im Freien sind, werfen | + | Da entstand unter ihren Füßen |
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| + | Der Mönch geht mit festem Schritt voran, der Bergmann mit zitternden Knieen hinter her. So gehn sie einige Gänge hindurch, bis es anfängt ganz dunkel um sie her zu werden. Bald aber finden sie eine ewige Lampe, und sehen, daß sie sich in einem geräumigen Kreuzgang befinden. Der Mönch steckt hier zwei Fackeln an, für sich und seinen Begleiter. Sie gehen fort, und mit einemmal stehen sie vor einem großen eisernen Kirchenthor. | ||
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| + | Der Mönch betet, hält die Springwurzel, | ||
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| + | Der Mönch winkte nun seinem Begleiter, gerade in der Mitte stehen zu bleiben, und gab ihm in jede Hand eine Fackel. Er selbst ging zu einer ganz silbernen Thür, klopfte dreimal mit dem Krummstabe an, und die Thür sprang auf. | ||
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| + | Der Thür gerade gegenüber saß auf einem goldnen Thron der [[vip:friedrichbarbarossa|Kaiser Friedrich]], nicht etwa aus Stein gehauen, nein! wie er leibte und lebte, mit einer goldnen Krone auf dem Kopfe, mit dem er beständig nickte, indem er die großen Augenbraunen zusammenzog. Sein langer rother Bart war durch den steinernen Tisch, der vor ihm stand, durchgewachsen und reichte ihm bis auf die Füße herab. Dem Bergmann verging Hören und Sehen über den Anblick. | ||
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| + | Endlich kam der Mönch | ||
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| + | Oben gab der Mönch dem Bergmann zwei kleine Stangen von einem unbekannten Erz, die er aus der Kapelle mitgebracht hatte, welche seine Urenkel noch jetzt zum Andenken aufbewahren.« | ||
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