sagen:sagenbuesching039
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| + | ====== Wie das Bergwerk zu St. Annaberg gefunden ward ====== | ||
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| + | Es lebte ein armer, armer Bergmann, Namens Daniel Knappe; dieser hatte Weib und Kind und liebte sie sehr, doch wußte er weder Rath noch Hülfe, sie zu ernähren. Er arbeitete und betete, doch seiner Noth war kein Ende, und wie auch sein Unglück immer höher und höher stieg, so wich und wankte sein Glaube doch nicht. Eines Nachts erschien ihn im Traume ein Engel, dieser sprach: »geh hin und suche in der tiefsten Tiefe des Waldes den Baum auf, in dessen Gezweig silberne Eier ruhn.« Du wirst ihn erkennen an seiner Größe; denn kein Baum im ganzen Haine kann sich ihm vergleichen. | ||
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| + | Daniel erwachte, fühlte sich gestärkt, der Morgen grauete und eilig drang der arme Bergmann in den Wald hinein. Schon war er an dem Ort, den noch kein Sterblicher betrat, da steht der Baum und rasch sind alle Aeste bis zum Gipfel durchsucht, aber silberne Eier zeigen sich nirgends. – »Wie kann, wie werde ich zu euch zurückkehren, | ||
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| + | Von seinen Wurzeln durchflochten, | ||
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sagen/sagenbuesching039.1676027538.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
