sagen:sagenbuesching010b
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| + | ====== Rübezahl narrt einen Junker ====== | ||
| + | Im Jahr 1512 hat einer von Adel, ein rechter Tyrann und Wüterich, einem seiner Unterthanen oder Bauern auferlegt, er solle ihm eine überaus große Eiche auf dem Wagen mit seinen Pferden und seinem Wagen heimführen, | ||
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| + | Als nun der Bauer kaum recht heim gekommen war, nimmt der Rübezahl die große, ungeheure, schwere Eiche, sammt ihren dicken und starken Aesten und wirft sie dem Edelmann vor seinen Hof und vermacht und versperrt ihm mit dem Stamme und den großen ungeheuren Aesten dermaßen das Thor, daß er weder ein noch aus hat kommen können. Und dieweil die Eiche härter als der Stahl worden war, also, daß sie auf keinerlei Weise und Wege, auch mit ganzer Gewalt, nicht konnte zerhauen oder zerschlagen werden, hat der Edelmann, aus unvermeidlicher Noth, an einem andern Orte im Hofe müssen durch die Mauer brechen und ein neues Thor, nicht ohne große Beschwerniß und Unkosten, machen lassen. | ||
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sagen/sagenbuesching010b.1676027115.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
