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sagen:sagenbuesching006

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 ====== Wie das Kloster Trebnitz von Heinrich I., Herzoge von Schlesien, erbaut worden und seinen Namen erhielt ====== ====== Wie das Kloster Trebnitz von Heinrich I., Herzoge von Schlesien, erbaut worden und seinen Namen erhielt ======
  
-Herzog Heinrich der erste, auch mit dem Barte genannt, der Gemahl der frommen Hedwige, die in die Zahl der Heiligen versetzt und die Schutzpatronin Schlesiens ward, das sie einst milde beherrschte, ritt in den waldigen Höhen, dort wo jetzt im Thale Trebnitz liegt, um zu jagen. Entfernt von seinem Gefolge, kam er in das Thal hinab und [[typ:sturz|stürzte]] unvermuthet mit seinem Pferde in einen [[typ:Sumpf]]; keine Möglichkeit sich zu retten vor sich sehend, wandte er sich, im inbrünstigen Gebet, an seinen Gott und Vater. Und der [[typ:Engel]] des Herrn, gehüllt in die Tracht eines [[typ:köhler|Köhlers]], trat zu ihm, reichte ihm einen Baumast und rettete ihn. Da kniete der Herzog hin, dankte Gott und gelobte, ein [[typ:Kloster]] an dieser Stelle zu bauen. So entstand das Jungfrauenkloster Trebnitz, das so reichlich beschenkt und begabt ward von dem milden Herzoge und seiner frommen Gemahlin, daß, als er die [[typ:nonne|Nonnen]] fragte: »ob sie noch etwas verlangten?« sie antworteten: »wir bedürfen nichts,« und davon erhielt es seinen, dies auf Pohlnisch bedeutenden, Namen Trebnitz. Man sang einst ein altes Volkslied über diesen Vorfall, das da lautet:+Herzog Heinrich der erste, auch mit dem Barte genannt, der Gemahl der frommen Hedwige, die in die Zahl der Heiligen versetzt und die Schutzpatronin Schlesiens ward, das sie einst milde beherrschte, ritt in den waldigen Höhen, dort wo jetzt im Thale [[geo:trebnitzpolen|Trebnitz]] liegt, um zu jagen. Entfernt von seinem Gefolge, kam er in das Thal hinab und stürzte unvermuthet mit seinem Pferde in einen Sumpf; keine Möglichkeit sich zu retten vor sich sehend, wandte er sich, im inbrünstigen Gebet, an seinen Gott und Vater. Und der Engel des Herrn, gehüllt in die Tracht eines Köhlers, trat zu ihm, reichte ihm einen Baumast und rettete ihn. Da kniete der Herzog hin, dankte Gott und gelobte, ein Kloster an dieser Stelle zu bauen. So entstand das Jungfrauenkloster Trebnitz, das so reichlich beschenkt und begabt ward von dem milden Herzoge und seiner frommen Gemahlin, daß, als er die Nonnen fragte: »ob sie noch etwas verlangten?« sie antworteten: »wir bedürfen nichts,« und davon erhielt es seinen, dies auf Pohlnisch bedeutenden, Namen Trebnitz. Man sang einst ein altes Volkslied über diesen Vorfall, das da lautet:
  
 Der edle Herzog Heinrich zu Pferd'\\ Der edle Herzog Heinrich zu Pferd'\\
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 //Quelle: [[autor:buesching|Johann Gustav Gottlieb Büsching]]: [[buch:volkssagenbuesching|Volkssagen, Märchen und Legenden]], Leipzig, Reclam, 1812,// //Quelle: [[autor:buesching|Johann Gustav Gottlieb Büsching]]: [[buch:volkssagenbuesching|Volkssagen, Märchen und Legenden]], Leipzig, Reclam, 1812,//
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-{{tag>sagen buesching volkssagenbuesching schlesien Trebnitzpolen heinrichipolen hedwigvonandechs sumpf sturz kichenbau rettung kloster verse engel köhler}}+{{tag>sagen buesching volkssagenbuesching schlesien Trebnitzpolen heinrichipolen hedwigvonandechs sumpf sturz kichenbau rettung kloster verse engel köhler v2}}
  
sagen/sagenbuesching006.1681388541.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)