sagen:sagenbuchpreussen1-264
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| + | ====== Die weiße Frau bei Nieder-Finow ====== | ||
| + | Nach Pröhle a.a.O. S. 82. | ||
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| + | An der Nieder-Finowschen und Lieger Grenze hat sich früher oft eine weiße Frau sehen lassen, da wo die Schlucht von den Bergen an der Schmolitz (der Haide) hinunter nach der Lieger Wiese läuft, wo der große Kubben stand, in dem das Vieh getränkt wurde, weshalb man auch den Grund den Kubben nannte. Besonders haben sich die Fischer in Acht nehmen müssen, wenn sie des Nachts ihre Netze da auswarfen, denn sie hat ihnen oft dieselben, wie man von den Alten gehört, zerrissen. | ||
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| + | Jetzt freilich mit den Verwallungen ist Alles anders geworden, da können sie gar nicht mehr dahin, früher aber ging das Wasser bis an die Berge. Nun waren einst in alter Zeit ein paar Fischer des Nachts dort beschäftigt und der eine war schon ans Land gefahren, der andere aber noch nicht. Da sieht dieser – es war gerade Mondschein – die weiße Frau mit einem Körbchen am Arme die Schlucht herunterkommen, | ||
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| + | Auch um Johannis läßt sich oft die weiße Frau sehen, und zwar zur Mittagsstunde; | ||
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