sagen:sagenbuchpreussen1-247
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| + | ====== Gott läßt sich nicht spotten ====== | ||
| + | Nach Temme S. 59. | ||
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| + | In einem Dorfe bei [[geo: | ||
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| + | Unterdeß war das Gewitter näher gekommen und es donnerte und blitzte draußen schrecklich und wurde auch in der Stube so dunkel, daß man ohne Licht nur noch kaum sehen konnte. Die andern Bauern hätten gern aufgehört, allein sie schämten sich vor dem Einen, der ihrer Furcht und Angst spottete. Endlich kam voller Schrecken über das Unwetter die Wirthin in die Stube gelaufen. Sie entsetzte sich, als sie die Karten sah, sie riß sie vom Tische weg und rief den Bauern zu: schämt Ihr Euch denn nicht, Ihr Leute? Es ist sündlich und gottlos bei solchem Wetter zu spielen! | ||
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| + | Die Bauern nahmen nun das Gesangbuch zur Hand und ließen vom Spielen und Trinken ab, waren auch durch kein Verspotten des neuen Hofwirths zu etwas Anderem zu bewegen. Darüber wurde dieser erbost und er verhöhnte sie: Ihr furchtsamen Seelen! der [[wesen: | ||
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| + | Auf einmal kam ein furchtbarer Blitz, als wenn die ganze Erde im Feuer stände, und mit dem Blitze kam ein Donnerschlag, | ||
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sagen/sagenbuchpreussen1-247.1709716407.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
