sagen:sagenbuchpreussen1-243
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| - | Nach dem Jahre 1730 ist nach Kehrberg bei [[geo: | + | Nach dem Jahre 1730 ist nach [[geo:Kehrberg]] bei [[geo: |
| - | Dasselbe geschieht einer andern Frau, welche Schaden an den Brüsten gehabt, welche auf gleiche Weise schnell heil wurden, und einem Mädchen aus Wittstock, die vom Schlage gerührt worden war und durch das Bestreichen jenes Wunderkindes wieder gehen lernte. | + | Dasselbe geschieht einer andern Frau, welche Schaden an den Brüsten gehabt, welche auf gleiche Weise schnell heil wurden, und einem Mädchen aus [[geo: |
| - | In Folge davon ist ein solcher Zulauf von Menschen in jenes Dorf erfolgt, daß man kurz vor Pfingsten 1734 an 30,000 Menschen gezählt, welche theils der Genesung halber, theils aus Neugierde dahin gewallfahret. Das Wunderkind hat nun auch Viele durch Streichen, Anblasen und Zupfen geheilt. Andere sind auch gesund geworden, indem sie das Wasser, worin es seine Hände wusch, tranken. | + | In Folge davon ist ein solcher Zulauf von Menschen in jenes Dorf erfolgt, daß man kurz vor [[zeit:Pfingsten]] 1734 an 30,000 Menschen gezählt, welche theils der Genesung halber, theils aus Neugierde dahin gewallfahret. Das Wunderkind hat nun auch Viele durch Streichen, Anblasen und Zupfen geheilt. Andere sind auch gesund geworden, indem sie das Wasser, worin es seine Hände wusch, tranken. |
| - | Allein wie gewöhnlich wurden die Aerzte, die ihren Broterwerb gefährdet sahen, neidisch, und brachten es dahin, daß der Knabe nach Berlin gebracht, wo er in das Friedrichshospital gesteckt wurde, natürlich keine Wunder mehr thun konnte und bald darauf starb. | + | Allein wie gewöhnlich wurden die Aerzte, die ihren Broterwerb gefährdet sahen, neidisch, und brachten es dahin, daß der Knabe nach [[geo:Berlin]] gebracht, wo er in das Friedrichshospital gesteckt wurde, natürlich keine Wunder mehr thun konnte und bald darauf starb. |
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