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sagen:sagenbuchpreussen1-207

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 ====== Der Altmarkstädte Namen und Ruhm ====== ====== Der Altmarkstädte Namen und Ruhm ======
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 Und deden den Bullen vor den Bären steken.\\ Und deden den Bullen vor den Bären steken.\\
  
-Diese [[typ:vers|Verse]] beziehen sich darauf, daß die Stendaler Weinbau treiben, die Gardeleger als stolz gelten, die Tangermünder muthig in den Fehden ihres Fürsten stritten, die Salzwedeler als Einwohner einer Hansestadt durch Handel [[typ:reichtum|reich]] wurden; den Seehausern ward nachgesagt, sie hätten sich sehr gern auf die See begeben und die Inseln der Glückseligkeit gesucht, aber nicht gefunden, die Werbner benutzten die Fruchtbarkeit ihrer Gegend »in der Wische« genannt zu lebhaftem Getreidehandel, von den Osterburgern aber erzählt sich das Volk, sie hätten einmal eine Heerde [[typ:ochse|Ochsen]], die nach der Stadt zu kamen, für Bären angesehen und sich gegen sie mit Spießen, Mistgabeln und Stangen gerüstet und selbige damit abtreiben wollen.+Diese Verse beziehen sich darauf, daß die Stendaler Weinbau treiben, die Gardeleger als stolz gelten, die Tangermünder muthig in den Fehden ihres Fürsten stritten, die Salzwedeler als Einwohner einer Hansestadt durch Handel reichtum wurden; den Seehausern ward nachgesagt, sie hätten sich sehr gern auf die See begeben und die Inseln der Glückseligkeit gesucht, aber nicht gefunden, die Werbner benutzten die Fruchtbarkeit ihrer Gegend »in der Wische« genannt zu lebhaftem Getreidehandel, von den Osterburgern aber erzählt sich das Volk, sie hätten einmal eine Heerde Ochsen, die nach der Stadt zu kamen, für Bären angesehen und sich gegen sie mit Spießen, Mistgabeln und Stangen gerüstet und selbige damit abtreiben wollen.
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 192; [[http://www.zeno.org/nid/20004938216|www.zeno.org]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 192//
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