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sagen:sagenbuchpreussen1-146

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     S. Sammlung zu einer Chronik von Stendal Th. I. S. 4.     S. Sammlung zu einer Chronik von Stendal Th. I. S. 4.
  
-Die Stadt [[geo:Stendal]], welche früher die Hauptstadt der ganzen [[region:Altmark]] war, ist vom [[vip:heinrichiostfranken|Kaiser Heinrich dem Finkler]] zum Schutze gegen die [[volk:sorben|Wenden]] erbaut worden. Ihr Name soll eigentlich Steinthal gewesen sein, davon, daß sie in einem steinigen Thale liegt. Der genannte Kaiser hat sich nun hier oftmals aufgehalten und seine Wohnung in einem Hause gehabt, welches noch jetzt gezeigt wird, ob es gleich seit jener Zeit umgebaut worden ist. Es steht an der Ecke der Jakobskirche, nach dem sogenannten alten Dorfe hin, dem ältesten Theile der Stadt. Es ist zum ewigen [[typ:Wahrzeichen]], daß der Kaiser Heinrich einst daselbst gewohnt, oben in seiner Giebelwand nach der Jakobikirche hin ein schwarzer Mohrenkopf eingemauert worden.+Die Stadt [[geo:Stendal]], welche früher die Hauptstadt der ganzen [[region:Altmark]] war, ist vom [[vip:heinrichiostfranken|Kaiser Heinrich dem Finkler]] zum Schutze gegen die [[volk:sorben|Wenden]] erbaut worden. Ihr Name soll eigentlich Steinthal gewesen sein, davon, daß sie in einem steinigen Thale liegt. Der genannte Kaiser hat sich nun hier oftmals aufgehalten und seine Wohnung in einem Hause gehabt, welches noch jetzt gezeigt wird, ob es gleich seit jener Zeit umgebaut worden ist. Es steht an der Ecke der Jakobskirche, nach dem sogenannten alten Dorfe hin, dem ältesten Theile der Stadt. Es ist zum ewigen Wahrzeichen, daß der Kaiser Heinrich einst daselbst gewohnt, oben in seiner Giebelwand nach der Jakobikirche hin ein schwarzer Mohrenkopf eingemauert worden.
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 137; [[http://www.zeno.org/nid/20004937600|www.zeno.org]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 137//
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