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sagen:sagenbuchpreussen1-128

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-====== Liefeld's Grund (Grässe) ======+====== Liefeld's Grund ======
  
     Nach K.v. Reinhard, Sagen und Mährchen aus Potsdam's Vorzeit, S. 143 etc     Nach K.v. Reinhard, Sagen und Mährchen aus Potsdam's Vorzeit, S. 143 etc
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 So hatte sie freilich keiner lebenden Kreatur den Aufenthalt des Mörders ihrer Kinder verrathen, allein der Soldat, der neben dem Pfeiler auf Wache stand, hat Alles mit angehört und demnächst angezeigt. Am andern Tage aber ist eine starke Mannschaft ausgeschickt worden, welche der Mehlspur bis an den Liefeldtsgrund folgte, der Mooshügel, an welchem sie sich verlor, ward von Soldaten umstellt und dann der Eingang, wiewohl mit vieler Mühe, gesucht und gefunden. Zwar leistete der Räuber heftigen Widerstand, allein er ward überwältigt, nach Potsdam gebracht und dort nach wenigen Tagen, als er seiner Schandthaten überführt und geständig war, vor dem Brandenburger Thore lebendig verbrannt. So hatte sie freilich keiner lebenden Kreatur den Aufenthalt des Mörders ihrer Kinder verrathen, allein der Soldat, der neben dem Pfeiler auf Wache stand, hat Alles mit angehört und demnächst angezeigt. Am andern Tage aber ist eine starke Mannschaft ausgeschickt worden, welche der Mehlspur bis an den Liefeldtsgrund folgte, der Mooshügel, an welchem sie sich verlor, ward von Soldaten umstellt und dann der Eingang, wiewohl mit vieler Mühe, gesucht und gefunden. Zwar leistete der Räuber heftigen Widerstand, allein er ward überwältigt, nach Potsdam gebracht und dort nach wenigen Tagen, als er seiner Schandthaten überführt und geständig war, vor dem Brandenburger Thore lebendig verbrannt.
  
-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 1, Glogau 1868/71, S. 126-128; //+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 126-128; //
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sagen/sagenbuchpreussen1-128.1706818228.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)