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sagen:sagenbuchpreussen1-121

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 An heitern Abenden sieht man über diesem verborgenen Orte ein kleines Wölkchen schweben, welches langsam bis auf die Wasserfläche herabsinkt und sich wie ein weißer Nebel in flockigen Streifen über die benachbarten Wiesen verbreitet. Dies nennt der Landmann: »der Fuchs badet sich« und verkündet gut Wetter auf den folgenden Tag. Nach Andern aber soll diese Erscheinung von einem Gespenste herrühren. Ein Pfarrer soll seiner Tochter, deren Mann eine bessere Stelle als er bekam, das Brod verflucht haben und dafür an den See verwünscht worden sein. Dort sitzt er im Nebel und droht mit der Faust, ruft man aber den wohlbekannten Namen seiner Tochter, so stürzt er plötzlich ins Wasser. An heitern Abenden sieht man über diesem verborgenen Orte ein kleines Wölkchen schweben, welches langsam bis auf die Wasserfläche herabsinkt und sich wie ein weißer Nebel in flockigen Streifen über die benachbarten Wiesen verbreitet. Dies nennt der Landmann: »der Fuchs badet sich« und verkündet gut Wetter auf den folgenden Tag. Nach Andern aber soll diese Erscheinung von einem Gespenste herrühren. Ein Pfarrer soll seiner Tochter, deren Mann eine bessere Stelle als er bekam, das Brod verflucht haben und dafür an den See verwünscht worden sein. Dort sitzt er im Nebel und droht mit der Faust, ruft man aber den wohlbekannten Namen seiner Tochter, so stürzt er plötzlich ins Wasser.
  
-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 115-116; [[http://www.zeno.org/nid/2000493735X|www.zeno.org]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 115-116]//
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