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sagen:sagenbuchpreussen1-110

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-**[[buch:sagenpotsdam|Sagen und Mährchen aus Potsdams Vorzeit]]** | +**[[capitel:sagenbuchpreussenmarken|Sagenbuch des Preussischen Staates - Die Marken]]** |  
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-====== Der düstere Teich bei Lindstädt (Grässe) ======+====== Der düstere Teich bei Lindstädt ======
  
     Nach K.v. Reinhard, Sagen und Mährchen aus Potsdam's Vorzeit, S. 122 etc.     Nach K.v. Reinhard, Sagen und Mährchen aus Potsdam's Vorzeit, S. 122 etc.
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 Als sie nun eines Tages früher vom Felde kam und die Kinder nicht zu Hause fand, ist sie zum Teufelsstein gegangen und hat die Kinder gerufen, wie ihr der Pfarrer geheißen. Da haben die sieben Mädchen an sieben verschiedenen Stellen die kleinen Köpfchen aus der Erde gesteckt und die Mutter recht wehmüthig angesehen. Als diese nun aber den Bannspruch gesagt, sind die Köpfchen in die Erde zurückgesunken und an ihrer Stelle sind die sieben Quellen hervorgekommen. Der Stein aber soll von den Unterirdischen in die Tiefe hinabgezogen worden sein, als der bekannte [[vip:kunkel|Alchimist Kunkel]] einst unter ihm nach dem Golde der Zwerge gegraben hatte. Dann sind sie selbst nach und nach aus der Gegend weggezogen und nur selten noch soll sich einer von ihnen, der die Schätze bewachen muß, am düstern Teich oder in den Kellern des Hauses Lindstädt sehen lassen. Als sie nun eines Tages früher vom Felde kam und die Kinder nicht zu Hause fand, ist sie zum Teufelsstein gegangen und hat die Kinder gerufen, wie ihr der Pfarrer geheißen. Da haben die sieben Mädchen an sieben verschiedenen Stellen die kleinen Köpfchen aus der Erde gesteckt und die Mutter recht wehmüthig angesehen. Als diese nun aber den Bannspruch gesagt, sind die Köpfchen in die Erde zurückgesunken und an ihrer Stelle sind die sieben Quellen hervorgekommen. Der Stein aber soll von den Unterirdischen in die Tiefe hinabgezogen worden sein, als der bekannte [[vip:kunkel|Alchimist Kunkel]] einst unter ihm nach dem Golde der Zwerge gegraben hatte. Dann sind sie selbst nach und nach aus der Gegend weggezogen und nur selten noch soll sich einer von ihnen, der die Schätze bewachen muß, am düstern Teich oder in den Kellern des Hauses Lindstädt sehen lassen.
  
-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 1, Glogau 1868/71, S. 105-107;  +//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 1, Glogau 1868/71, S. 105-107//
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sagen/sagenbuchpreussen1-110.1709124971.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)