sagen:sagenbuchpreussen1-018
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| Nach Bekmann, Historische Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg. Berlin 1751. in Fol. Th. IV. S. 1098. | Nach Bekmann, Historische Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg. Berlin 1751. in Fol. Th. IV. S. 1098. | ||
| - | Der Miggelsee in der Mittelmark liegt vor dem Städtchen Köpenick zwei Meilen oberwärts Berlin und ist von der Miggelbude bis Ransdorf eine halbe Meile ohngefähr lang. Die Spree fließt mitten durch, so daß man sie gleich wie einen breiten Fahrweg von dem andern Wasser unterscheiden kann. Von diesem See hat auch die daran gelegene und aus vielen Hügeln von verschiedener und zum Theil gar merkwürdiger Höhe zusammengesetzte bergige Höhe den Namen des Miggelberges, | + | Der Miggelsee in der Mittelmark liegt vor dem Städtchen |
| Ingleichen erzählet man, daß sich vor diesem eine ansehnliche Jungfrau daselbst sehen lasse, welche vorgegeben, verwünscht zu sein und um davon befreiet zu sein, verlanget hätte, um die Kirche zu Köpenick herum getragen zu werden, so aber nicht gelingen wollen, nicht viel anders als man in den Geschichten der Melusine von dem König Hermann in Norwegen und seinen Töchtern liest. Endlich wird auch vorgegeben, daß man zu Zeiten ein Getöse von Jagdhörnern und Gebelle von Hunden daselbst gehöret. Am Fuß des Miggelberges liegt der Teufelssee, den Ursprung des Namens weiß man nicht, ist aber kein Zweifel, daß wie es hier an allerhand Erzählungen von Jagdgespenstern nicht mangelt, eine solche Gespenstergeschichte den Anlaß gegeben. | Ingleichen erzählet man, daß sich vor diesem eine ansehnliche Jungfrau daselbst sehen lasse, welche vorgegeben, verwünscht zu sein und um davon befreiet zu sein, verlanget hätte, um die Kirche zu Köpenick herum getragen zu werden, so aber nicht gelingen wollen, nicht viel anders als man in den Geschichten der Melusine von dem König Hermann in Norwegen und seinen Töchtern liest. Endlich wird auch vorgegeben, daß man zu Zeiten ein Getöse von Jagdhörnern und Gebelle von Hunden daselbst gehöret. Am Fuß des Miggelberges liegt der Teufelssee, den Ursprung des Namens weiß man nicht, ist aber kein Zweifel, daß wie es hier an allerhand Erzählungen von Jagdgespenstern nicht mangelt, eine solche Gespenstergeschichte den Anlaß gegeben. | ||
| - | Welche Bewandniß es mit mehren Teufelsseen der Mark Brandenburg haben mag, als mit dem Teufelssee zwischen Kolminchen und Petersdorf, mit dem Teufelssee bei Belitz, dem Teufelssee in der Kunersdorfischen Haide, dem Teufelssee bei Bötzow in der Nähe von Spandau, und dem Teufelssee bei Dobbriskau im Amte Zinna. | + | Welche Bewandniß es mit mehren Teufelsseen der Mark Brandenburg haben mag, als mit dem Teufelssee zwischen Kolminchen und Petersdorf, mit dem Teufelssee bei [[geo: |
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