Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:sagenbuchpreussen1-014

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:sagenbuchpreussen1-014 [2024/02/23 10:29] ewuschsagen:sagenbuchpreussen1-014 [2025/01/30 17:56] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 7: Zeile 7:
     Lothar, Volkssagen und Märchen. Leipzig 1820. in 8. S. 91.     Lothar, Volkssagen und Märchen. Leipzig 1820. in 8. S. 91.
  
-Einst als die Gemahlin des Kurfürsten Friedrich des Dritten, aus dem Hause Hessen, auf ihrem Lustschloß, unweit Berlin, dem Sterben nahe war, da hat ihr der geliebte Fürst, klagend vor ihrem Todbette stehend geloben sollen, nie eine andere Gattin zu nehmen, sondern unvermählt zu bleiben bis an sein Ende. Solches hat ihr der Kurfürst versprochen, dann ist sie fröhlich in dem Herrn entschlafen. Als es nun gekommen, daß der Kurfürst wieder eine Gemalin sich auserwählt, da ist der schöne goldige Ring, den er am vorigen Verlobetag empfangen und worauf sich zeigten zwei in einander geschlossene Hände, plötzlich mitten von einander gebrochen. +Einst als die Gemahlin des [[vip:friedrichipreussen|Kurfürsten Friedrich des Dritten]], aus dem Hause [[land:Hessen]], auf ihrem Lustschloß, unweit [[geo:Berlin]], dem Sterben nahe war, da hat ihr der geliebte Fürst, klagend vor ihrem Todbette stehend geloben sollen, nie eine andere Gattin zu nehmen, sondern unvermählt zu bleiben bis an sein Ende. Solches hat ihr der Kurfürst versprochen, dann ist sie fröhlich in dem Herrn entschlafen. Als es nun gekommen, daß der Kurfürst wieder eine Gemalin sich auserwählt, da ist der schöne goldige Ring, den er am vorigen Verlobetag empfangen und worauf sich zeigten zwei in einander geschlossene Hände, plötzlich mitten von einander gebrochen. 
  
 Dieser Ring findet sich noch heutigen Tages. Dieser Ring findet sich noch heutigen Tages.
Zeile 13: Zeile 13:
 //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 31// //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 31//
 ---- ----
-{{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen1 Berlin ring versprechen friedrichiiibrandenburg v1}}+{{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen1 neuköln sterben ring versprechen friedrichipreussen 1683 v2}}
  
  
  
sagen/sagenbuchpreussen1-014.1708680598.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)