sagen:sagenbuchlausitzii-227
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| + | ====== Postwitzer Schwank ====== | ||
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| + | Annal. Budiss. a. a. 1611. N. Laus. Mag. 1837 S. 315. | ||
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| + | Der König hielt sein Mittagsmahl am 3. September im Garten der [[lex: | ||
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| + | Als der Zug weg war, fiel dem Schänkwirth ein, was er brauchte und lief den Reitern nach bis auf die Anhöhe von Raschau. Der König hielt eine Weile sein Pferd an und sagte: „Nun, Schänke, was willst Du?“ Da sagte der Schänke: er müsse das Stadtbier schänken und das sei so theuer und er habe nichts davon, und er bitte Se. Majestät, daß ihm das Recht verliehen werde, daß er aus jeder Kanne, die er den Gästen auftrage, den ersten Trunk thun dürfe. Da lächelte der König und sagte: Ja, das Recht solle er haben. Zufrieden und dankbar kehrte der Schänkwirth um und alle feine Nachkommen bedienen sich bis auf diese Stunde dieses königlichen Privilegiums. | ||
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