sagen:sagenbuchlausitzii-217
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| + | ====== Die Kapelle der heiligen Hidda bei Niemitzsch ====== | ||
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| + | Chron. mont. Ser. in Hoffmann, script. v. L. I, IV, p. 44. | ||
| + | Dest. lit. Lus.,P. VI, p. 955. | ||
| + | N. L. Magaz., 1834, S. 351 ; 1863, S. 392. | ||
| + | Ditmar Chron. II. p. 33 | ||
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| + | „Zu den Zeiten des [[vip: | ||
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| + | Und da sie sehr schön war, liebte sie der König von Jerusalem und begehrte sie zur Ehe. Sie aber weigerte sich dessen standhaft, und da der König nicht abließ, in sie zu dringen, so scheute sie sich nicht, ihr schönes Antlitz, weswegen sie so bedrängt wurde, selbst zu entstellen. Sie schnitt sich nämlich sonderbarer Weise, um ihren irdischen Verehrer durch Häßlichkeit abzuschrecken, | ||
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| + | Zu ihrem Gedächtnisse erbauten ihre Söhne eine Kapelle auf dem Hügel bei [[geo: | ||
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| + | Der Hügel, auf dem die Kapelle gestanden hat, war vordem ein heidnischer Opferplatz. Man fand daselbst zwei glatte Steine von runder Form, welche in der Mitte eine Öffnung hatten, so daß man annahm, sie hätten als Opfertische gedient. | ||
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