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sagen:sagenbuchlausitzii-182

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-An dem hölzernen Giebel eines Hauses vor dem Nikolaithore in [[geo:Lauban]] sieht man ein halbes [[typ:Hufeisen]] angenagelt. Im [[zeit:30jährigerkrieg|dreißigjährigen Kriege]] verlor es das [[typ:Pferd]] eines [[volk:schweden|schwedischen]] Reitersmanns, der von den Feinden verfolgt, so schnell vorübersprengte, daß es bis dorthinauf geschleudert ward.+An dem hölzernen Giebel eines Hauses vor dem Nikolaithore in [[geo:Lauban]] sieht man ein halbes Hufeisen angenagelt. Im [[zeit:30jährigerkrieg|dreißigjährigen Kriege]] verlor es das Pferd eines [[volk:schweden|schwedischen]] Reitersmanns, der von den Feinden verfolgt, so schnell vorübersprengte, daß es bis dorthinauf geschleudert ward.
  
 //Anmerkungen: Solche Hufeisen an Kirchen, Thoren, Häusern sind bekanntlich gleich den Pferdeköpfen an den Giebeln Heilszeichen, Talismane, herrührend von dem heidnischen Odinskultur. Bei dem Laubaner Hufeisen ist aber besonders merkwürdig und mindestens ein interessanter Zufall, daß es am Nikolaithore sich findet, denn St. Niclas ist ein direkter Erbe des Odin - Nicus und ein Reitersmann unter den Heiligen. Vergl. Th. J. No. 47. Anmerk. 2.// //Anmerkungen: Solche Hufeisen an Kirchen, Thoren, Häusern sind bekanntlich gleich den Pferdeköpfen an den Giebeln Heilszeichen, Talismane, herrührend von dem heidnischen Odinskultur. Bei dem Laubaner Hufeisen ist aber besonders merkwürdig und mindestens ein interessanter Zufall, daß es am Nikolaithore sich findet, denn St. Niclas ist ein direkter Erbe des Odin - Nicus und ein Reitersmann unter den Heiligen. Vergl. Th. J. No. 47. Anmerk. 2.//
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 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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sagen/sagenbuchlausitzii-182.1681815754.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)