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sagen:sagenbuchlausitzii-138a

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 +====== Der Heilige Hain bei Guben ======
 +
 +    Loocke, Geschichte von Guben, 1803, S. 8
 +    Haupt, Sagenb. d. Laus., 
 +    N. Laus. Magaz., 1863, S. 355
 +
 +„Als [[vip:heinrichiostfranken|Kaiser Heinrich I.]] im Jahre 930 Guben gründete, fand er daselbst greuliche Abgötterei. Es war aber an dem Ufer der [[region:Neiße]] ein heiliger [[ding:götzenhain|Hain]] von uralten Eichen mit einem berühmten Tempel und vielen [[ding:götze|abgöttischen Bildern]]. 
 +
 +Als vor etwa 400 Jahren daselbst bei der Eichelneiße eine Heuscheune angelegt worden, hat man die Grundmauern jenes alten heidnischen Tempels aufgefunden und die Schwellen des neuen Gebäudes darauf gelegt. Später ist auf der selben Stelle die [[lex:Scharfrichterei]] gegründet worden.“
 +
 +//Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1862, Nr. 138a//
 +----
 +{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz2 ortssagen niederlausitz guben 930 heinrichiostfranken götze tempel eiche götzenhain heiden scharfrichterei v2}}
  
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