sagen:sagenbuchlausitzii-109
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| + | ====== Gersdorf und seine Heiligthümer ====== | ||
| + | N. L. Mag. 1838 S. 385. | ||
| + | Oberlaus. Kirchengalerie S. 10. u. S. 305. | ||
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| + | Die Gegend war später dem [[vip: | ||
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| + | Auf dem heiligen Berge aber gründete Gero eine Kapelle der heiligen [[vip: | ||
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| + | //Die Freudenfeuer am Walpero- oder Walpurgisabende, | ||
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| + | //In der Wendei giebt es schon am Walpurgistage ein Kinderfest. Die Kleinen nehmen Weidenruthen, | ||
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| + | //Die Fortsetzung dieses nächtlichen Festes beginnt bei Anbruch des ersten Maitages und schließt sich zuweilen unmittelbar dem Walpurgisfeste an, indem die Burschen sogleich von dem Feuerplatze aus in den Wald gehen, um junge Birken, Maibäume, zu fällen, die dann - nach Gelegenheit mit Blumen und Bändern geschmückt - vor den Häusern des Dorfes, besonders aber dort, wo des Burschen Schatz oder Braut wohnt, aufgepflanzt werden. In der Mitte des Dorfes aber wird ein vorzüglich hoher Baum eingerammt. Dort bleibt er in der Regel bis zum Himmelfahrtstage stehen. An diesem Tage wird eine Zeit lang um ihn herumgetanzt, | ||
| + | Die Mainacht war in Heidenzeiten das Fest der öffentlichen Opfer und Volksversammlungen. Als das Priesterthum in´s Hexenthum überging, wurde sie der Hexensabbath (cf. Grimm. Mythol. S. 591).// | ||
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| + | //Der Maibaum findet sich schon in den Festen der Indier. Er soll die emporblühende Lebensfülle des Mais versinnlichen und sein Original in dem aufgerichteten Zeigefinger des Liebes- und Lebensgottes Schiwa haben, - schließlich vielleicht ein Phalluszeichen sein. | ||
| + | Die Birken sind mit ihren Winterknospen und ihrem hellen Grün ein schönes Bild der Lebenskraft und Lebensfreude. | ||
| + | Weidenstäbchen dienten nach Herodot (IV. c. 63) zum Wahrsagen. Im Norden wurden die Runen aus Weidenstäbchen zusammengesetzt. Es waren prieserliche Utensilien.// | ||
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| + | //Das Springen der Kinder würde einer ausführlichen Erklärung bedürfen, die hier keinen Ort hat. Nur soviel: Bei der wendischen Hochzeit muß die Braut nach beendigtem Schmause über die Tafel steigen und von da heramspringen. Zu Fastnacht soll man desgleichen tun, dann wird der Flachs lang.// | ||
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sagen/sagenbuchlausitzii-109.1681594621.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
