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sagen:sagenbuchlausitzii-093

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     Laus. Mag. 1837 S. 174.     Laus. Mag. 1837 S. 174.
  
-Es ist in alten katholischen Zeiten Sitte gewesen, daß am Donnerstage vor Fastnacht die Weiber in [[geo:bautzen|Budissin]], alte und junge, vornehme und geringe, zusammengelaufen und zu den Bürgern in die Häuser gekommen sind, schandbare Lieder gesungen, allerhand unehrbare Possen getrieben und dafür [[typ:bratwurst|Bratwürste]][[typ:Fleisch]] und [[typ:brot|Brod]] und andere Gaben gefordert und erhalten haben.+Es ist in alten katholischen Zeiten Sitte gewesen, daß am Donnerstage vor Fastnacht die Weiber in [[geo:bautzen|Budissin]], alte und junge, vornehme und geringe, zusammengelaufen und zu den Bürgern in die Häuser gekommen sind, schandbare Lieder gesungen, allerhand unehrbare Possen getrieben und dafür Bratwürste, Fleisch und Brod und andere Gaben gefordert und erhalten haben.
  
-Diese [[typ:brauch|Sitte]] hieß das Semperlaufen oder zum Semper laufen. – Der Bischof von Meißen, Johann Hoffmann, hat diese Gewohnheit als einen unsaubern Ueberrest aus den heidnischen Wendenzeiten im Jahre 1444 abgeschafft und dagegen ein Marienfest, festum Mariae virginis, inventionis pueri, zu feiern angeordnet.+Diese Sitte hieß das Semperlaufen oder zum Semper laufen. – Der Bischof von Meißen, Johann Hoffmann, hat diese Gewohnheit als einen unsaubern Ueberrest aus den heidnischen Wendenzeiten im Jahre 1444 abgeschafft und dagegen ein Marienfest, festum Mariae virginis, inventionis pueri, zu feiern angeordnet.
  
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 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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sagen/sagenbuchlausitzii-093.1681757571.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)