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sagen:sagenbuchlausitzii-059

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 Sie waren im Jahre Christi 775 unter denjenigen Grafen und Herren, mit welchen Kaiser [[vip:karldergrosse|Karl der Große]] nach der Eroberung der Veste Brunsberge Rath gehalten, wie und wo er Gott zu Dank und Ehren ein Benediktinerkloster erbauen möchte. Aus der Schweiz verbreiteten sie sich nach [[land:Hessen]] und hauseten daselbst an der Diemel in ihrem Schlosse Schönenberg, von welchem noch heut zu Tage die Trümmer zu sehen sind. Auch am [[region:rhein|Rheinstrome]] breiteten sie sich aus und kamen von dort nach [[region:landmeissen|Meißen]], [[land:Sachsen]], [[region:Böhmen]], [[region:Schlesien]] und der [[region:Lausitz]]. Bodo von Sconenberg wird schon 1168 in einer Meißnischen Urkunde genannt. Sie waren im Jahre Christi 775 unter denjenigen Grafen und Herren, mit welchen Kaiser [[vip:karldergrosse|Karl der Große]] nach der Eroberung der Veste Brunsberge Rath gehalten, wie und wo er Gott zu Dank und Ehren ein Benediktinerkloster erbauen möchte. Aus der Schweiz verbreiteten sie sich nach [[land:Hessen]] und hauseten daselbst an der Diemel in ihrem Schlosse Schönenberg, von welchem noch heut zu Tage die Trümmer zu sehen sind. Auch am [[region:rhein|Rheinstrome]] breiteten sie sich aus und kamen von dort nach [[region:landmeissen|Meißen]], [[land:Sachsen]], [[region:Böhmen]], [[region:Schlesien]] und der [[region:Lausitz]]. Bodo von Sconenberg wird schon 1168 in einer Meißnischen Urkunde genannt.
  
-Das [[typ:schild|Wappenschild]] der Schönberge zeigt einen springenden [[typ:löwe|Löwen]], der zur oberen Hälfte roth, zur unteren Hälfte grün ist. Es soll nämlich einmal ein [[typ:Ritter]] aus dieser Familie im gelobten Lande am Ufer eines Flusses, der sehr morastig und mit [[typ:Schilf]] bewachsen war, von einem Löwen überfallen worden sein. Als ihn nach langem und schwerem Rampfe der [[typ:Ritter]] erlegte, fand es sich, daß der Löwe zur Hälfte mit Meerlinien bedeckt war und grün aussah.+Das Wappenschild der Schönberge zeigt einen springenden Löwen, der zur oberen Hälfte roth, zur unteren Hälfte grün ist. Es soll nämlich einmal ein Ritter aus dieser Familie im gelobten Lande am Ufer eines Flusses, der sehr morastig und mit Schilf bewachsen war, von einem Löwen überfallen worden sein. Als ihn nach langem und schwerem Rampfe der Ritter erlegte, fand es sich, daß der Löwe zur Hälfte mit Meerlinien bedeckt war und grün aussah.
  
 //Anmerkungen: Vgl. I. 143. 339.// //Anmerkungen: Vgl. I. 143. 339.//
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 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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-{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz2 Peccenstein landmeissen lausitz schlesien schildsagenursprung wappen löwe schilf schild}}+{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz2 Peccenstein landmeissen lausitz schlesien schildsagenursprung wappen löwe schilf schild diemel v2}}
sagen/sagenbuchlausitzii-059.1682674265.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)