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sagen:sagenbuchlausitzii-028

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 Es hatte aber [[vip:wiprechtiigroitzsch|Wiprecht]] unter den Seinigen einen gescheidten Kerl, mit Namen Ras. Den schickte er bei Nacht unter die Mauern der Stadt, zu erforschen, wo etwa eine unbewachte Stelle wäre. Denn die [[volk:Römer]] sind leichtfertige Leute. Und Ras fand eine Mauer, da war kein Wächter dabei. Solches meldete er dem Grafen, und Wiprecht nahm zwei Leitern und einige von den Seinigen, und sie erstiegen unbemerkt die Mauern. Ras zuerst und Wiprecht zur Zweit und vierzig Mannen Wiprechts hinterdrein. Und ließen's dem Könige sagen und der König kam herbei mit großer Kriegsmacht und hieb die Thore entzwei. Die Römer aber schrieen sehr und wehrten sich tapfer; aber es half ihnen nichts. Also ward durch Wiprecht's Witz und Kühnheit [[geo:Rom]] erobert. Es hatte aber [[vip:wiprechtiigroitzsch|Wiprecht]] unter den Seinigen einen gescheidten Kerl, mit Namen Ras. Den schickte er bei Nacht unter die Mauern der Stadt, zu erforschen, wo etwa eine unbewachte Stelle wäre. Denn die [[volk:Römer]] sind leichtfertige Leute. Und Ras fand eine Mauer, da war kein Wächter dabei. Solches meldete er dem Grafen, und Wiprecht nahm zwei Leitern und einige von den Seinigen, und sie erstiegen unbemerkt die Mauern. Ras zuerst und Wiprecht zur Zweit und vierzig Mannen Wiprechts hinterdrein. Und ließen's dem Könige sagen und der König kam herbei mit großer Kriegsmacht und hieb die Thore entzwei. Die Römer aber schrieen sehr und wehrten sich tapfer; aber es half ihnen nichts. Also ward durch Wiprecht's Witz und Kühnheit [[geo:Rom]] erobert.
  
-Der [[typ:Papst]] aber wollte durch die [[kirche:petersdom|Peterskirche]] in das Haus [[vip:theoderich_der_grosse|Theodorich's]] fliehen. Da verlegten ihm die [[volk:deutsche|Deutschen]] den Weg und so wurden die Römer in der Kirche eingeschlossen. Und waren darin drei Tage lang und machten häufige Ausfälle durch die Kirchthüren, wehrten sich tapfer. Da nahm Wiprecht einen großen Balken und wie sie wieder einmal zurückflohen durch die Thüre, warf er den Balken dazwischen, stürmte nach und eroberte also die Peterskirche. Da floß in dem heiligen Gotteshause das Menschenblut wie das Wasser in den Tiber.+Der [[typ:Papst]] aber wollte durch die [[kirche:petersdom|Peterskirche]] in das Haus [[vip:theoderichdergrosse|Theodorich's]] fliehen. Da verlegten ihm die [[volk:deutsche|Deutschen]] den Weg und so wurden die Römer in der Kirche eingeschlossen. Und waren darin drei Tage lang und machten häufige Ausfälle durch die Kirchthüren, wehrten sich tapfer. Da nahm Wiprecht einen großen Balken und wie sie wieder einmal zurückflohen durch die Thüre, warf er den Balken dazwischen, stürmte nach und eroberte also die Peterskirche. Da floß in dem heiligen Gotteshause das Menschenblut wie das Wasser in den Tiber.
  
 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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sagen/sagenbuchlausitzii-028.1714733903.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)