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sagen:sagenbuchlausitzi-278

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     Gräve S. 103. O. u. N. Laus. Chronik S. 84. Preusker I. 184.     Gräve S. 103. O. u. N. Laus. Chronik S. 84. Preusker I. 184.
  
-Auf dem Kückelsberge bei [[geo:Wohla]] in der Nähe von [[geo:Kamenz]] lag ein [[typ:Stein]]. Der war nicht groß, doch gab er einen wunderbaren Klang, wenn man an ihn klopfte. Man nannte ihn auch den [[typ:Teufelsstein]]. Dort liegt eine [[typ:Braupfanne]] mit einem [[typ:schatz|Schatze]], den der [[typ:Teufel]] selber bewacht. Ein Paar Leute aus den benachbarten Dörfern Biela, Tschorna und Bernbruch haben ihn heben wollen und den Stein zu untergraben angefangen. Schon hob sich der Stein. Da entsteht auf einmal ein furchtbares Wetter, obgleich erst ein schöner Vormittag gewesen ist, und ein fremder, seltsam gekleideter Mann läuft herzu und schreit sie an: Seht ihr denn nicht eure Dörfer brennen? Erschreckt drehen sie sich um und sehen nichts als Rauch und lichte Flammen. Da versinkt der Stein mit einem furchtbaren Krach in die Erde und die Bauern laufen erschreckt auf ihre Dörfer zu. Aber da hat die Sonne wieder freundlich geschienen und es ist nichts von einer [[typ:feuer|Feuersbrunst]] zu sehen gewesen. Doch haben sie für immer die Lust verloren, weiter nachzugraben. +Auf dem Kückelsberge bei [[geo:Wohla]] in der Nähe von [[geo:Kamenz]] lag ein Stein. Der war nicht groß, doch gab er einen wunderbaren Klang, wenn man an ihn klopfte. Man nannte ihn auch den [[ding:Teufelsstein]]. Dort liegt eine Braupfanne mit einem Schatze, den der [[wesen:Teufel]] selber bewacht. Ein Paar Leute aus den benachbarten Dörfern Biela, Tschorna und Bernbruch haben ihn heben wollen und den Stein zu untergraben angefangen. Schon hob sich der Stein. Da entsteht auf einmal ein furchtbares Wetter, obgleich erst ein schöner Vormittag gewesen ist, und ein fremder, seltsam gekleideter Mann läuft herzu und schreit sie an: Seht ihr denn nicht eure Dörfer brennen? Erschreckt drehen sie sich um und sehen nichts als Rauch und lichte Flammen. Da versinkt der Stein mit einem furchtbaren Krach in die Erde und die Bauern laufen erschreckt auf ihre Dörfer zu. Aber da hat die Sonne wieder freundlich geschienen und es ist nichts von einer Feuersbrunst zu sehen gewesen. Doch haben sie für immer die Lust verloren, weiter nachzugraben. 
  
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 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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-{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz wohla schatz stein teufel teufelsstein schatzsagen schatzgräber}}+{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz wohla schatz stein teufel teufelsstein schatzsagen schatzgräber v2}}
sagen/sagenbuchlausitzi-278.1673963278.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)