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sagen:sagenbuchlausitzi-277

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-Nordöstlich von [[geo:Lauban]] auf [[geo:Wünschendorf]] zu liegt ein Klostergut, welches den Namen Junkersberg führt. Der Erbauer desselben hieß nämlich Junker. Derselbe hatte auf unrechtmäßige Weise viel [[typ:Geld]] zusammen gescharrt und ehe er starb im freien Felde vergraben. Aber seine [[typ:Seele]] hat keine Ruh’ und muß den [[typ:Schatz]] in Gestalt einer Korngarbe bewachen, bis er einmal wird gehoben und das Geld unter die Armen vertheilt sein. – Viele haben diese Garbe gesehen, und noch im Jahre 1822 wurde ein Versuch gemacht, den Schatz zu heben, wobei ein fremder Betrüger die Leute um ihr Geld brachte. Aber was man nicht hob, war der Schatz, wohl aber zog man sich eine polizeiliche Untersuchung zu.+Nordöstlich von [[geo:Lauban]] auf [[geo:Wünschendorf]] zu liegt ein Klostergut, welches den Namen Junkersberg führt. Der Erbauer desselben hieß nämlich Junker. Derselbe hatte auf unrechtmäßige Weise viel Geld zusammen gescharrt und ehe er starb im freien Felde vergraben. Aber seine Seele hat keine Ruh’ und muß den Schatz in Gestalt einer Korngarbe bewachen, bis er einmal wird gehoben und das Geld unter die Armen vertheilt sein. – Viele haben diese Garbe gesehen, und noch im Jahre 1822 wurde ein Versuch gemacht, den Schatz zu heben, wobei ein fremder Betrüger die Leute um ihr Geld brachte. Aber was man nicht hob, war der Schatz, wohl aber zog man sich eine polizeiliche Untersuchung zu.
  
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 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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sagen/sagenbuchlausitzi-277.1674147750.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)