sagen:sagenbuchlausitzi-277
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| - | {{topic> | + | Sammlung von Schön No. 40. Msc. |
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| + | //Ist die gespenstige Korngarbe im freien Felde vielleicht eine dunkle Reminiscenz an die dem Svantewit oder Odin und seinem Pferde gewidmete Korngarbe, welche beim Erntefeste unter gottesdienstlichen Ceremonien auf freiem Felde dem Gott stehen gelassen wurde? Noch heute spielt in den Erntefestgebräuchen der Wenden die letzte Garbe (Schwade) eine Rolle. Der Besitzer versteckt nämlich unter dieselbe einen lebendigen Hahn, der dem gehört, welcher beim Zusammenraffen des Getreides auf ihn trifft. Jedoch muß er den davonfliegenden Hahn sich erst haschen. Dieses ist der feierliche Beschluß des Erntefestes und heißt das Hahn haschen, Hahn wischen (erwischen) wend. Kocota Capac, und das bei dieser Gelegenheit den Ernteleuten verabreichte Bier heißt das Hahnenbier, s. Wend. Lied II. S. 221. Looke, Chronik von Guben. An manchen Orten spielt man das bekannte Hahn schlagen. Dieser Hahn war ein dem Swantewit dargebrachtes Opfer und das Hahnbier ist der Ueberrest einer Opfermahlzeit.// | ||
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| + | //Das Erntefest war das Hauptfest des Jahres, wie dies bei einer ackerbauenden Nation | ||
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