sagen:sagenbuchlausitzi-268
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| + | ====== Das Teufelsfenster am Tschernebog ====== | ||
| + | Segnitz I. 115 | ||
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| + | An einer freien Stelle des westlichen Abhanges des [[region: | ||
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| + | Eine Frau, die mit ihrem Kinde auf den Berg gegangen war, um Waldbeeren zu suchen, hatte Gelegenheit in den Keller zu gelangen. Sie setzte ihr Kind auf den Boden der Höhle und raffte die Schätze begierig zusammen. Schreckliches Donnern erschütterte die Erde und trieb die Frau angsterfüllt in's Freie. Aber als sie sich umsah, war die Höhle geschlossen und kein Eingang zu finden. Die arme Mutter lag bei ihren Schätzen, unbekümmert um deren Werth, denn sie hatte ihr Kind verloren. | ||
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| + | Doch nach einem Jahre an dem selben Tage stand sie wieder am Teufelsfenster. Der Keller that sich auf, am Boden saß ihr Kind und spielte. Die Schätze mochten funkeln und glänzen, die Mutter sah sie nicht, sie erblickte nur ihr Kind und entriß es mit Blitzesschnelle den unterirdischen Mächten. | ||
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sagen/sagenbuchlausitzi-268.1673960026.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
