sagen:sagenbuchlausitzi-265
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| - | ====== Der Schatz im Kirschauer Raubschlosse - Zweite Sage (K. Haupt) | + | ====== Der Schatz im Kirschauer Raubschlosse - Zweite Sage ====== |
| Nach Gräve S. 148. | Nach Gräve S. 148. | ||
| - | Um den [[typ:Schatz]] zu heben, muß man in der Nacht vom 22. zum 23. Februar geboren sein und in drei auf einander folgenden Jahren allemal den ersten August das heilige Abendmahl genossen haben. Die Zauberformel träumt einem dann in der [[zeit: | + | Um den Schatz zu heben, muß man in der Nacht vom 22. zum 23. Februar geboren sein und in drei auf einander folgenden Jahren allemal den ersten August das heilige Abendmahl genossen haben. Die Zauberformel träumt einem dann in der [[zeit: |
| - | Im Jahre 1607 lebte zu [[geo: | + | Im Jahre 1607 lebte zu [[geo: |
| - | Kaum hatte er die [[typ: | + | Kaum hatte er die Zauberformel ausgesprochen, |
| - | Ohne zu zögern schlug Karl dreimal an die hohe steinerne | + | Ohne zu zögern schlug Karl dreimal an die hohe steinerne Säule, daß laut das Schwert erklang und helle Funken sprühten. Die Säule stürzte in Stücke zusammen, ein großer eiserner Kessel, mit eitel Gold und Edelsteinen gefüllt, ward sichtbar, vor ihm aber stand mit gezücktem Schwerte ein schwarzer, furchtbarer Ritter, einen blutrothen Helm mit fliegenden Federn auf dem Haupte. Um seine Schultern hing eine goldene Ritterkette. Auf dem Kessel aber lag ein strahlender Schild. Darauf saß der Falke und wetzte seinen eisernen Schnabel an dem ehernen Gefieder. |
| - | Karl schaute nach der [[typ:Jungfrau]] und schwang sein Schwert gegen den Ritter. Dieser hob das seinige und der Kampf begann. Da flog der Falke auf, schoß pfeilschnell nach der Jungfrau hin und setzte sich auf ihren Arm. Karl sah es, ein Angstschrei entfloh seinem Munde, das Schwert entsank seiner Hand. Da traf ihn ein zweiter Schwertstreich des Ritters und lähmte seinen Arm. [[typ: | + | Karl schaute nach der Jungfrau und schwang sein Schwert gegen den Ritter. Dieser hob das seinige und der Kampf begann. Da flog der Falke auf, schoß pfeilschnell nach der Jungfrau hin und setzte sich auf ihren Arm. Karl sah es, ein Angstschrei entfloh seinem Munde, das Schwert entsank seiner Hand. Da traf ihn ein zweiter Schwertstreich des Ritters und lähmte seinen Arm. Besinnungslos stürzte er nieder. Als er wieder zum Bewußtsein kam, hörte er aus der Ferne den klagenden Gesang der Jungfrau, deren Blut er nicht hatte vergießen wollen. Von dem Ritter, dem Schatz und dem Falken war keine Spur zu entdecken. Als aber die ersten Strahlen der Sonne die Trümmer des Schlosses erleuchteten, |
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sagen/sagenbuchlausitzi-265.1674144017.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
