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sagen:sagenbuchlausitzi-247

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-Von der höchsten Spitze des [[geo:löbau|Löbauer]] Berges führt nach Norden der sogenannte Prinzensteig an einem [[typ:Felsen]] vorüber, der im Volke allgemein der Geldkeller genannt wird, denn es liegt ein [[typ:Schatz]] darin, groß genug die ganze [[region:Lausitz]] zu kaufen. Viele sagen, die Hüter des Schatzes wären die verstorbenen [[typ:Bürgermeister]] von Löbau, und sie würden die Stadt unterstützen, wenn sie in Noth käme. Das Thor desselben ist geschlossen, und nur an hohen Festtagen zu bestimmten Stunden ist es Einzelnen vergönnt, in's Innere der [[typ:Höhle]] zu treten und sich dort Schätze zu holen. Aber es muß ein ganz uneigennütziger Mensch sein, den der Zufall hierher geführt. Einmal war ein Löbauer Bürger ausgezogen den Schatz zu heben. Aber vor übergroßer Begier sich von den Schätzen, die er fand, soviel als möglich anzueignen, hatte er ganz vergessen, daß der Berg nur eine Stunde lang offen sei. So mußte er sieben Jahre im Berge bleiben. Als sich nach sieben Jahren der Berg wieder öffnete, da ließ er gern alle Schätze im Stich und war zufrieden, nur seine Freiheit wieder erlangt zu haben.+Von der höchsten Spitze des [[region:löbauerberg|Löbauer Berges]] führt nach Norden der sogenannte Prinzensteig an einem Felsen vorüber, der im Volke allgemein der Geldkeller genannt wird, denn es liegt ein Schatz darin, groß genug die ganze [[region:Lausitz]] zu kaufen. Viele sagen, die Hüter des Schatzes wären die verstorbenen Bürgermeister von Löbau, und sie würden die Stadt unterstützen, wenn sie in Noth käme. Das Thor desselben ist geschlossen, und nur an hohen Festtagen zu bestimmten Stunden ist es Einzelnen vergönnt, in's Innere der Höhle zu treten und sich dort Schätze zu holen. Aber es muß ein ganz uneigennütziger Mensch sein, den der Zufall hierher geführt. Einmal war ein Löbauer Bürger ausgezogen den Schatz zu heben. Aber vor übergroßer Begier sich von den Schätzen, die er fand, soviel als möglich anzueignen, hatte er ganz vergessen, daß der Berg nur eine Stunde lang offen sei. So mußte er sieben Jahre im Berge bleiben. Als sich nach sieben Jahren der Berg wieder öffnete, da ließ er gern alle Schätze im Stich und war zufrieden, nur seine Freiheit wieder erlangt zu haben.
  
 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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-{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz löbau schatz bürgermeister felsen wächter höhle schatzsagen}}+{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz löbau löbauerberg schatz bürgermeister felsen wächter höhle schatzsagen 7jahre geldkeller v2}}
sagen/sagenbuchlausitzi-247.1673969153.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)