sagen:sagenbuchlausitzi-244
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| L. Mon. Schr. 1793 II. 354. Samml. von Schön No. 9. Msc. | L. Mon. Schr. 1793 II. 354. Samml. von Schön No. 9. Msc. | ||
| - | Zwischen dem Burgholze und der Viehweide ohnweit [[geo: | + | Zwischen dem Burgholze und der Viehweide ohnweit [[geo: |
| - | Eines Abends, da es draußen | + | Eines Abends, da es draußen regnete und stürmte und ein Wetter war, daß man nicht gern einen Hund hinausjagte, |
| - | Der aber ließ das [[typ:Geschenk]] liegen und sagte: Behaltet euer Geschenk, Meister! Ich mag nichts von euch; ich schüttle den Staub von meinen Füßen und gehe hinaus wieder in die finstere Nacht. Ihr werdet aber einst wünschen, daß ihr mich behalten hättet; denn auch ihr habt hier am längsten eure Herberge gehabt, und damit ging der schmucke Handwerksbursche zur Thüre hinaus und verschwand in der Finsterniß. Und denkt euch was geschah! Gleich des andern Morgens fanden sich in der Mühle eine große Menge [[typ: | + | Der aber ließ das Geschenk liegen und sagte: Behaltet euer Geschenk, Meister! Ich mag nichts von euch; ich schüttle den Staub von meinen Füßen und gehe hinaus wieder in die finstere Nacht. Ihr werdet aber einst wünschen, daß ihr mich behalten hättet; denn auch ihr habt hier am längsten eure Herberge gehabt, und damit ging der schmucke Handwerksbursche zur Thüre hinaus und verschwand in der Finsterniß. Und denkt euch was geschah! Gleich des andern Morgens fanden sich in der Mühle eine große Menge Ottern ein, daß man sich ihrer nicht erwehren konnte. Wenn der Müller aß, so krochen sie auf den Tisch und langten mit in die Schüssel. Wenn er ging, um aufzuschütten, |
| Um 1750 standen noch die Trümmer des untern Stockes, von Ottern in großer Menge bewohnt; jetzt ist wenig mehr davon zu sehen. | Um 1750 standen noch die Trümmer des untern Stockes, von Ottern in großer Menge bewohnt; jetzt ist wenig mehr davon zu sehen. | ||
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