sagen:sagenbuchlausitzi-224
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| + | ====== Das gute Bergmännlein auf dem Hochwalde ====== | ||
| + | Gräve S. 130. | ||
| + | Winter, Constitut. Zeitung 1854. No. 208. | ||
| + | Grässe S. 574. | ||
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| + | Auf dem [[region: | ||
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| + | Einst lebte zu [[geo: | ||
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| + | Utere bene memorque sis aegrotorum pauperumque.((Verwenden Sie es gut und denken Sie an die Kranken und Armen.)) | ||
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| + | Denn das Buch handelte von den geheimen Kräften der Wurzeln und Kräuter. Der brave Invalide hat mit seiner Hülfe noch vielen, vielen Menschen das Leben gerettet, und als er zu Ende des 17. Jahrhunderts selber starb seine sämmtlichen Reichthümer der Kirche und frommen Stiftungen vermacht. Jenes Bergmännchen aber ist der Geist eines weisen und wohlthätigen Mannes, der einst an der böhmischen Grenze lebte und weite Streifereien nach der Lausitz, wie auch in's Oesterreichsche unternahm, allenthalben den Boden untersuchte und die ersten Bergwerke in jenen Gegenden anlegte. Durch seine Wissenschaft der Kräuter und Wurzeln heilte er Menschen und Vieh selbst von der Pestkrankheit und dem schwarzen Tode. Die Leute aber, deren Aecker dem Bergbau übergeben worden waren, haßten ihn und überfielen ihn einst am Fuße des Berges, wo dann die Lausitzer seinen Leichnam gefunden, ihren Wohlthäter beweint und in jenem Hügel begraben haben. | ||
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