sagen:sagenbuchlausitzi-216
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| - | //1. In dem ehemals von Wenden bewohnten Voigtlande denkt man sich die Pest in Gestalt einer daher ziehenden Wolke. Es ist der schwüle Nebel, der Seuchen voran zieht. Zu Erbach wurde sie in die Sakristei der Stadtkirche eingemauert. (Vgl. Grimm, Mythol. S. 1 135.) Zu Conitz in Preußen wurde sie in ein Loch in einer [[typ:Linde]] gebannt. (Tettau und Temme S. 222.) Daran erinnert die von Magnus (Chronik von Sorau S. 19) mitgetheilte Nachricht, daß man 1538 auf die Pestgrube zu Sorau, die zwischen der Hauptkirche und der Schule gegraben wurde, zum ewigen Angedenken eine Linde pflanzte.// | + | //1. In dem ehemals von Wenden bewohnten Voigtlande denkt man sich die Pest in Gestalt einer daher ziehenden Wolke. Es ist der schwüle Nebel, der Seuchen voran zieht. Zu Erbach wurde sie in die Sakristei der Stadtkirche eingemauert. (Vgl. Grimm, Mythol. S. 1 135.) Zu Conitz in Preußen wurde sie in ein Loch in einer Linde gebannt. (Tettau und Temme S. 222.) Daran erinnert die von Magnus (Chronik von Sorau S. 19) mitgetheilte Nachricht, daß man 1538 auf die Pestgrube zu Sorau, die zwischen der Hauptkirche und der Schule gegraben wurde, zum ewigen Angedenken eine Linde pflanzte.// |
| //2. Bis auf den heutigen Tag werden in der Lausitz „Bannmänner“ aus dem benachbarten Böhmen verschrieben; | //2. Bis auf den heutigen Tag werden in der Lausitz „Bannmänner“ aus dem benachbarten Böhmen verschrieben; | ||
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