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sagen:sagenbuchlausitzi-197

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-Im Jahre 1734 reiste Herr von Schmiedel, lustiger Rath [[vip:augustiiipolen|Friedrich August’s II.]], durch [[geo:bautzen|Budissin]]. Als er bei der Wohnung des damaligen Platzkommandanten Oberst von Schmiskal, welcher in der Korngasse (No. 262.) wohnte, vorüberkam, sah derselbe zufällig zum [[typ:Fenster]] heraus. Da rief ihm Schmiedel scherzhaft zu: „Nun warte, warte! Dich werden sie auch bald beim Schlaffitchen (Schlagfittig) nehmen!“ Schmiskal, der sich mehrer Ungerechtigkeiten und Unterschleife bewußt war, erschrak, denn er hielt dies für eine [[typ:Warnung]] und [[typ:erschiessen|erschoß]] sich bald darauf aus Furcht vor einer Untersuchung. In der Nacht seines Todestages spukt sein [[typ:Geist]] im Hause umher, schreitet in voller Uniform den Saal entlang und verschwindet mit furchtbarem Gepolter.+Im Jahre 1734 reiste Herr von Schmiedel, lustiger Rath [[vip:augustiiipolen|Friedrich August’s II.]], durch [[geo:bautzen|Budissin]]. Als er bei der Wohnung des damaligen Platzkommandanten Oberst von Schmiskal, welcher in der Korngasse (No. 262.) wohnte, vorüberkam, sah derselbe zufällig zum Fenster heraus. Da rief ihm Schmiedel scherzhaft zu: „Nun warte, warte! Dich werden sie auch bald beim Schlaffitchen (Schlagfittig) nehmen!“ Schmiskal, der sich mehrer Ungerechtigkeiten und Unterschleife bewußt war, erschrak, denn er hielt dies für eine Warnung und erschoß sich bald darauf aus Furcht vor einer Untersuchung. In der Nacht seines Todestages spukt sein Geist im Hause umher, schreitet in voller Uniform den Saal entlang und verschwindet mit furchtbarem Gepolter.
  
 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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sagen/sagenbuchlausitzi-197.1689088087.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)