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sagen:sagenbuchlausitzi-192

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     N. L. Magazin 1839 S. 359.     N. L. Magazin 1839 S. 359.
  
-Zwischen Laubnitz und [[geo:Droskau]] im Sorauer Kreise hütete in einem Busche ein Junge die [[typ:kuh|Kühe]]. Nach Weise der [[typ:hirte|Hirten]] machte er sich ein [[typ:Feuer]] an und legte sich auf die nicht weit davon entfernte Holzklafter. Der Junge schlief ein und das Feuer griff weiter um sich; es währte nicht lange, so stand die Klafter in Flammen und der Knabe [[typ:verbrennen|verbrannte]]+Zwischen Laubnitz und [[geo:Droskau]] im Sorauer Kreise hütete in einem Busche ein Junge die Kühe. Nach Weise der Hirten machte er sich ein Feuer an und legte sich auf die nicht weit davon entfernte Holzklafter. Der Junge schlief ein und das Feuer griff weiter um sich; es währte nicht lange, so stand die Klafter in Flammen und der Knabe verbrannte. 
  
-Seit dieser Zeit sieht man an jener Stelle oft ein helles [[typ:Feuer]] auflodern; geht man näher hinzu, so ist es weg. Dann sagen die Leute: der todte Junge hat wieder gebrannt, was wird's nur zu bedeuten haben?+Seit dieser Zeit sieht man an jener Stelle oft ein helles Feuer auflodern; geht man näher hinzu, so ist es weg. Dann sagen die Leute: der todte Junge hat wieder gebrannt, was wird's nur zu bedeuten haben?
  
 //Anmerkung: Todter Junge und todter Mann sind sonst Bezeichnungen für den Holz- und Reiserhaufen, den die Leute nach altheidnischer Sitte (genannt „das Reiserlegen“) dort nach und nach errichten, wo einer umgekommen ist, indem jeder Vorübergehende einen Zweig dazu wirft. Ein solcher Haufen hat vielleicht einmal gebrannt und so diese Sage veranlaßt.// //Anmerkung: Todter Junge und todter Mann sind sonst Bezeichnungen für den Holz- und Reiserhaufen, den die Leute nach altheidnischer Sitte (genannt „das Reiserlegen“) dort nach und nach errichten, wo einer umgekommen ist, indem jeder Vorübergehende einen Zweig dazu wirft. Ein solcher Haufen hat vielleicht einmal gebrannt und so diese Sage veranlaßt.//
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 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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-{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 Droskau niederlausitz laubnitz hirte verbrennen kuh feuer schlafen spuksagen}}+{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 Droskau niederlausitz laubnitz hirte verbrennen kuh feuer schlafen spuksagen v2}}
sagen/sagenbuchlausitzi-192.1673366667.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)